Mobilität ist Daseinsvorsorge: VdK wirbt für sozialverträgliche Mobilitätswende
Der VdK setzt sich als Teil des Bündnisses sozialverträgliche Mobilitätswende für eine flächendeckende, barrierefreie Mobilitätsgarantie für alle ein. Davon wrürden vor allem behinderte Menschen, Ältere sowie der ländliche Raum profitieren.

Mobilitätsgarantie gefordert
Das Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende bündelt die Expertise aus Gewerkschaften, Sozial-, Wohlfahrts- und Umweltverbänden sowie der Evangelischen Kirche in Deutschland, um die Transformation der Mobilität in Deutschland zu unterstützen.
Es fordert eine verbindliche Mobilitätsgarantie, die
- faire Arbeitsbedingungen im öffentlichen Nahverkehr,
- den konsequenten Ausbau von Rad- und Fußverkehr
- sowie eine gesetzlich gesicherte Erreichbarkeit zentraler Einrichtungen umfasst.
Dafür braucht es eine verlässliche, langfristige Finanzierung – für den ÖPNV ebenso wie für den Rad- und Fußverkehr. Nur so lassen sich Teilhabe und wirksamer Klimaschutz auch in ländlichen Regionen gewährleisten.
Mobilität ist Daseinsvorsorge
Mobilität ist nach Auffassung des Bündnisses Daseinsvorsorge und entscheidend für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Die Partner machen sich stark für einen gesicherten Zugang zu grundlegenden Versorgungsangeboten für alle Menschen.
Wichtige Bausteine für eine bundesweite Mobilitätsgarantie sind verlässliche Takte, vollständig barrierefreie Angebote, wohnortnahe Grundversorgung sowie langfristige Finanzierung – nur so kann Mobilität für alle gesichert werden, heißt es im Positionspapier des Bündnisses.
VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt dazu: „Es ist unverzichtbar, dass Einrichtungen wie Arztpraxen oder Supermärkte für alle unabhängig vom Wohnort und vom Geldbeutel erreichbar sind. Für viele Menschen, insbesondere Ältere, Menschen mit Behinderung und auf dem Land Lebende, ist das aber nicht der Fall.“
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