Tipp: Mit Kurzantrag zur Reha

Vereinfachtes Verfahren für Corona-Abbrecher

Das Bild zeigt eine Armbanduhr
© Unsplash

Wer seine Reha wegen der Corona-Pandemie beenden musste oder abgebrochen hat, kann sie mit einem Kurzantrag vereinfacht neu beantragen.

Auch Reha-Kliniken bekamen die Auswirkungen der Corona-­Pandemie zu spüren. Um die Ausbreitung des COVID-19-Virus zu verlangsamen, wurden im Frühjahr Neuaufnahmen ausgesetzt und vielerorts bereits laufende Reha-Maßnahmen vorzeitig beendet. Die Patienten konnten die Reha auch von sich aus abbrechen. Hauptsächlich besonders betroffene Menschen, wie Angehörige von Risikogruppen oder Eltern, die Kinder betreuen mussten, nutzten diese Möglichkeit.

In beiden Fällen bietet die Deutsche Rentenversicherung (DRV) an, die Reha zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Formular „G0101“ vereinfacht zu beantragen. Der Kurzantrag kann bundesweit verwendet werden und steht im Internet zum Herunterladen bereit. Allerdings bezieht sich der Antrag nur auf die Reha-Einrichtungen der DRV. Der Sozialverband VdK rät daher, bei anderen Trägern zuvor nachzufragen, ob sie das Formular ebenfalls akzeptieren. Ferner kann der Antrag auch verwendet werden, wenn eine Kinder- und Jugend-Rehabilitation abgebrochen werden musste und die Klinik eine erneute Maßnahme befürwortet.

Weitere Infos gibt es auf der Webseite der DRV unter dem Menüpunkt „Reha“.

Ali

Rehabilitation vereinfacht neu beantragen

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wurde empfohlen, Neuaufnahmen zur stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation in allen Reha-Kliniken solange auszusetzen, wie die von der Bundesregierung ausgesprochenen Beschränkungen sozialer Kontakte gelten. Auch wurden Reha-Leistungen aufgrund behördlicher Maßnahmen vorzeitig beendet oder von den Rehabilitanden auf eigenen Wunsch abgebrochen. In beiden Fällen bietet die Rentenversicherung an, die Reha zu einem späteren Zeitpunkt vereinfacht neu zu beantragen.

Hierfür hat die Deutsche Rentenversicherung das Formular G0101 entwickelt. Mehr dazu erfahren Sie in diesem VdK-TV Beitrag.

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    30.03.2020

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