8. September 2021
BEHINDERUNG

Herzensprojekt „Ppppodcast“

Sebastian Koch informiert in einem prämierten Online-Format über das Stottern

Vor einem Jahr hat Sebastian Koch seinen „Ppppodcast“ gestartet. In diesem Online-Format spricht der 29-jährige Zeitungsredakteur als Stotterer über das Stottern. Dieser Podcast ist nicht nur beliebt bei Hörerinnen und Hörern, er hat auch schon Preise gewonnen.

Ein Mikrofon und Kopfhörer, im Hintergrund ein verschwommener PC
© unsplash

Als Sebastian Koch im August 2020 erstmals mit dem „Ppppodcast“ auf Sendung ging, hatte er nicht gedacht, dass dieses Format so lange und so erfolgreich laufen wird. Der „Mannheimer Morgen“, für den er als Kulturredakteur arbeitet, hatte bereits mit mehreren Podcasts gute Erfahrungen gemacht. Doch mit diesem Angebot, das von Stotternden für Stotternde gemacht wird, wagte sich die Redaktion auf Neuland.

Premiere mit Chef

Die Idee entstand in einem Gespräch zwischen Sebastian Koch und seinem Chefredakteur Karsten Kammholz. Sie haben sich über das Stottern unterhalten. Auch Kammholz hat als Kind gestottert. Im Gegensatz zu Sebastian Koch hat sich dies bei ihm aber wieder gelegt. Die beiden wollten das Thema medial aufbereiten und entschieden sich für einen Podcast, damit man das Stottern auch hört, erzählt Sebastian Koch. Und so setzten sich die beiden jeweils vor ein Mikrofon und nahmen gemeinsam die erste Folge des „Ppppodcasts“ auf.

Gleich der Auftakt sorgte für große Resonanz in den Medien und in den sozialen Netzwerken. So berichtete unter anderem der Südwestrundfunk über Sebastian Koch und seinen Podcast. In den weiteren Folgen sprach der junge Redakteur unter anderem mit Eltern eines stotternden Kindes, mit der stotternden Regisseurin Birgit Gohlke und mit Anja Herde, die Stotternden Bewerbungstipps gibt.

Für Sebastian Koch wurde der Podcast zum „Herzensprojekt“, für das er gerne auch die eine oder andere Überstunde in der Redaktion macht. Nicht nur er selbst lernte viel Neues über das Stottern, sondern auch die Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Reaktionen sind durchweg positiv. Besonders in Erinnerung hat er den Anruf einer Frau, die seit 50 Jahren stottert. „Sie hat mich beglückwünscht zu so viel Mut und Engagement“, erzählt er. Wie andere auch, findet sie es klasse, dass er das Stottern öffentlich thematisiert und so für mehr Verständnis sorgt.

Medienpreise gewonnen

Doch nicht nur bei Betroffenen stieß Sebastian Koch auf großes Interesse. Er überzeugte auch die Caritas, die ihm 2020 ihren Journalistenpreis verlieh, und die Jury des renommierten Axel-Springer-
Preises für jungen Journalismus, die ihn im Juni diesen Jahres in der Kategorie „Digitale Umsetzung“ auszeichnete.

Zunächst hatte Sebastian Koch nur eine Staffel geplant. Doch die vielen positiven Rückmeldungen ermunterten ihn, weiterzumachen. Außerdem stieß er auf immer mehr Themen für neue Episoden, und so will er mit dem „Ppppodcast“ im September wieder auf Sendung gehen.

Sebastian Heise

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