14. Dezember 2020
VdK-Zeitung

Schornsteinfeger bringen Glück

Vertreter der traditionellen Zunft gelten seit jeher als Respektspersonen

Silvester steht vor der Tür. Es ist wieder die Zeit der Glücksbringer. Und ein besonderer ist der Schornsteinfeger.

Das Foto zeigt eine kleines Schornsteinfeger-Männchen, wie man es zu Neujahr häufig verschenkt
© pixabay.de

Etwas Asche vom Kaminkehrer im Gesicht und das Berühren der goldenen Knöpfe sollen besonders viel Glück bringen. Man verschenkt ihn als Talisman – gerne als Süßigkeit. Er ist die klassische „Neujahrs-Figur“. Jedes Kind kennt den ganz in Schwarz gekleideten Schornsteinfeger, der mindestens einmal im Jahr das traute Heim aufsucht. Durch das Fegen und Reinigen der Kamine und Schlote können Brände verhindert werden. Ebenso hilft der Schornsteinfeger, Vergiftungen durch schlecht ziehende Kamine zu vermeiden. Der Schornsteinfeger schützt mit seiner Arbeit die heimischen vier Wände, sorgt für Sicherheit und bringt dadurch Glück ins Haus.

Ruß und böse Geister

Schon seit dem hohen und späten Mittelalter gab es die ersten Brandschutzordnungen. Ohne die Arbeit eines Kaminkehrers konnte glühende Asche nicht nur einzelne Häuser, sondern ganze Viertel in Brand setzen. Seitdem ist diese Zunft im Einsatz – und seitdem verheißt sie Glück. Und dann gibt es noch einen Aberglauben: Der Schornstein galt von jeher als geheimnisvoller Ort. Der Nikolaus soll durch den Schornstein kommen. In Gruselgeschichten gehen die Gespenster durch die Kamine ein und aus oder wohnenrin. Da sich der Schornsteinfeger dorthin begab, galt er schon immer als Respektsperson, der diesen dunklen Ort von Ruß und Geistern reinigte.

Bis heute ist es Aufgabe der Schornsteinfeger, die Abgasanlagen zu prüfen und so für Brandsicherheit zu sorgen. Jede Heizungsanlage, die Abgase erzeugt, muss im Rahmen einer verpflichtenden Feuerstättenschau regelmäßig von einem zugelassenen Schornsteinfeger kontrolliert und geprüft werden. Das ist bei einem Kachelofen oder Pelletkessel der Fall und auch bei den üblichen Öl- und Gasgeräten, da diese ebenso Brennstoffe für die Energiegewinnung verwerten. Durch eine reibungslose Funktion der Feuerstätten tragen die Kaminkehrer also zur effizienteren Verbrennung und auch zu weniger Emissionen bei.

Wer keine Feuerstätte hat, muss den Kaminkehrer heutzutage nicht mehr kommen lassen. Das ist etwa bei einer Wärmepumpe der Fall. Diese Heizart kommt vollkommen ohne Brennstoffe wie Öl, Gas oder Holz aus.


Petra J. Huschke

Schlagworte Glück | Schornsteinfeger | Neujahr

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