24. Mai 2018
Statement

VdK fordert höhere Löhne und gerechtere Steuerpolitik

Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin zum Thema Einkommensungleichheit sind die Realeinkommen in Deutschland zwischen 1991 und 2015 gestiegen. Allerdings haben niedrige Einkommensklassen davon nicht profitiert. Diesen Befund kommentiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, wie folgt:

„Die neueste Studie des DIW zeigt, welche Auswirkungen die Ausbreitung des Niedriglohnsektors hat. Der wirtschaftliche Aufschwung kommt bei den Menschen mit kleinen Löhnen und Renten nicht an, sie werden immer mehr abgehängt. Um die voranschreitende soziale Spaltung zu stoppen, brauchen wir dringend eine gerechte Steuerpolitik, einen Mindestlohn über 12 Euro und eine Stabilisierung der Renten. Die Studie zeigt aber auch, dass die rasant steigenden Mieten und die Verknappung von bezahlbarem Wohnraum sich zum neuen Armutsrisiko entwickeln. Wir brauchen dringend ein Maßnahmenpaket in der sozialen Wohnungspolitik, wie eine effektive Mietpreisbremse, eine massive Förderung des sozialen Wohnungsbaus und eine Stärkung der Mieterrechte.“


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Statement
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24.05.2018 - Menschen, die im Niedrigklohnsektor arbeiten, profitieren nicht vom Wirtschaftsaufschwung. Es zeigt sich immer stärker eine soziale Spaltung. | weiter
24.05.2018 | verantwortlich: Cornelia Jurrmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

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