12. Juli 2021
PRESSEMITTEILUNG

VdK-Präsidentin: "Vielen Älteren bleibt wegen kleiner Renten nichts anderes übrig, als noch zu arbeiten"

  • Sozialverband VdK bekam in Corona-Zeit viele Zuschriften von Rentnern, die nicht über die Runden kamen
  • Forderung nach Renten, die zum Leben reichen und höherem Rentenniveau
Ein Rollwagen mit Putzmitteln
Sinnbild für prekäre Jobs im Alter: Viele Menschen über 67 müssen weiter arbeiten, um über die Runden zu kommen, zum Beispiel als Putzkraft. | © pixabay.de

VdK-Präsidentin Verena Bentele ist überzeugt, dass viele der mehr als eine Millionen alten Menschen, die noch jenseits der 67 arbeiten, dies nicht freiwillig tun und kritisiert das niedrige Rentenniveau: "Wir wissen aus sehr vielen Zuschriften während der Coronazeit, dass vielen Älteren wegen ihrer kleinen Renten gar nichts anderes übrig bleibt, als noch zu arbeiten. Als dann wegen des Lockdowns die Minijobs und die selbstständige Beschäftigung wegfielen, konnten sie mit der kargen Rente nicht über die Runden kommen und haben uns verzweifelt um Rat gefragt. Denn Kurzarbeitergeld bekommen sie nicht."

Am Wochenende war eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag bekannt geworden, der zufolge immer mehr Ältere in Deutschland einer Beschäftigung nachgehen. So waren im vergangenen Jahr 1,04 Millionen Beschäftigte 67 Jahre oder älter. Fast 600.000 hatten noch im Alter ab 70 einen regelmäßigen Job.

Bentele fordert daher: "Wir brauchen Renten, die zum Leben reichen. Das Rentenniveau muss dauerhaft auf über 50 Prozent angehoben werden. Und die Grundrente muss ausgebaut werden, indem die Zugangshürden abgebaut und die Zuschläge so erhöht werden, dass sie eine Rente über dem Grundsicherungsniveau garantieren."

Pressekontakt: Heike Vowinkel, Mobil: 0151 26163180, presse@vdk.de

Schlagworte Rente | Altersarmut | Rentenniveau

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