6. April 2021
Presse

VdK fordert: Keine neue Rentenkommission - Zeit zum Handeln

  • VdK kritisiert Laschet-Vorschläge zur Rente
  • Bentele: "Die Vorschläge liegen auf dem Tisch. Es ist an der Zeit, dass die Politik handelt"

Der VdK erteilt der Forderung von CDU-Chef Armin Laschet, erneut eine Rentenkommission einzurichten, eine klare Absage. VdK-Präsidentin Verena Bentele: "Die Zeiten der Diskussionen sind vorbei. Die Menschen brauchen keine neuen Kommissionen oder Arbeitskreise. Sie brauchen endlich eine gute Rente nach einem langen Arbeitsleben. Die Konzepte dazu liegen auf dem Tisch. Von Armin Laschet wünschen wir uns ein klares Ja zu einer starken gesetzlichen Rentenversicherung als Fundament. Wir fordern ein deutliches Bekenntnis zu stabilen und guten Renten für alle Erwerbstätigen und alle Generationen. Bestimmte Personengruppen dürfen nicht länger bei der Alterssicherung privilegiert werden. Politiker, Beamte oder Selbstständige müssen künftig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen."

Auch die Diskussion von Laschet über die Regelaltersgrenze lehnt der VdK vehement ab. Bentele weiter: "Für Geringverdienerinnen und Geringverdiener wäre eine Erhöhung der Regelaltersgrenze ein reines Rentenkürzungsprogramm. Sie arbeiten hart für wenig Geld und viele schaffen es schon heute nicht bis zur regulären Grenze. Statt über eine Rente mit 70 zu diskutieren, muss das Rentenniveau rauf, und zwar stabil auf über 50 Prozent. Das schafft Vertrauen in die gesetzliche Rente für alle Generationen."

Pressekontakt: 030/92 10 580-400

Schlagworte Rente | Laschet | Regelaltersgrenze | Bentele | Rentenkommission

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