Verena Bentele: Beschluss der Koalition stärkt Vertrauen in gesetzliche Rente

  • VdK: Geplante Rentenkommission muss Sozialverbände einbeziehen
  • Bentele: Alle sollen in die Rentenversicherung einbezogen werden

VdK-Präsidentin Verena Bentele äußert sich zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses:

„Gut, dass sich die Regierungskoalition im Rentenstreit geeinigt hat. Der Streit hat bei vielen Menschen für Verunsicherung gesorgt. Die beschlossene Haltelinie bei 48 Prozent sichert zumindest in den kommenden sechs Jahren, dass die Renten nicht an Kaufkraft verlieren und keine Rentnerinnen und Rentner abgehängt werden. Das stärkt das so wichtige Vertrauen in die gesetzliche Rente, das durch die Debatten der letzten Wochen nachhaltig beschädigt wurde. Auch im Sinne des gesellschaftlichen Zusammenhalts halte ich es für dringend notwendig, in den politischen Debatten nicht Jung und Alt gegeneinander auszuspielen, sondern rhetorisch abzurüsten und gute Lösungen für alle Generationen zu entwickeln.

Auch wir als VdK sehen den Reformbedarf bei der Rentenversicherung. Viele ältere Menschen sorgen sich um ihre Altersvorsorge. Wir unterstützen daher die Einsetzung der Rentenkommission. Die geplante Rentenkommission muss aus unserer Sicht aber neben der Wissenschaft auch dringend die Perspektive der Menschen in unserem Land einbeziehen. Deshalb müssen die Sozialverbände unbedingt Teil der Kommission sein. Der VdK bringt mit mehr als 2,3 Millionen Mitgliedern eine wichtige Perspektive ein.

Von der Rentenkommission muss das Signal ausgehen, dass die gesetzliche Rente auf breitere Schultern zu verteilen ist. Es muss ein Konzept her, wie Beamtinnen und Beamte, Selbstständige und Abgeordnete in die Rente einbezogen werden können. Dadurch könnte erreicht werden, dass die gesetzliche Rente auch in Zukunft der wichtigste Baustein in der Altersvorsorge bleiben kann. Damit dies gelingt, muss die Haltelinie aber auch in Zukunft gelten, denn eine Abkoppelung der Renten von den Löhnen darf nicht erfolgen.“

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