Kategorie Klima & Mobilität

VdK begrüßt neues E-Auto-Förderprogramm mit sozialer Staffelung

  • VdK-Erfolg: Sozial gestaffelte Förderung statt Pauschale

Der Sozialverband VdK Deutschland begrüßt das von der Bundesregierung beschlossene neue Förderprogramm für Elektrofahrzeuge mit sozial gestaffelter Prämie. Demnach sollen private Käuferinnen und Käufer sowie Leasingnehmende je nach Einkommen, Familienstand und Fahrzeugtyp künftig zwischen 1.500 und 6.000 Euro staatliche Zuschüsse erhalten, wenn sie ein E-Auto anschaffen oder leasen.

VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentiert: „Elektromobilität ist eine entscheidende Säule auf dem Weg zur Klimaneutralität im Verkehrssektor. Gleichzeitig braucht es eine gezielte Förderung, damit sich auch Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen den Umstieg auf ein E-Auto leisten können. Dass die Bundesregierung nun unserer Hauptforderung einer sozialen Staffelung gefolgt ist, ist ein großer Erfolg für den VdK.“

Zudem begrüßt der VdK, dass der Kauf und das Leasing von E-Autos bei der Förderung gleichgestellt werden. „Dies ist ein bedeutender Schritt, da viele Menschen sich den Kauf eines teuren Neuwagens schlicht nicht leisten können. Für sie sind Leasingmodelle wichtig, die zugleich den Gebrauchtwagenmarkt stärken“, so Bentele. „Hinzu kommt, dass gerade im ländlichen Raum, wo der öffentliche Nahverkehr oft nicht ausreicht, sowie für Menschen mit Behinderungen, die auf individuelle Mobilität angewiesen sind, Elektroautos klimaneutrale Mobilität ermöglichen.“

E-Autos fahren lokal emissionsfrei und sind deutlich klima- und umweltfreundlicher als Verbrenner, während sie zugleich effizienter und sparsamer sind. Für viele Menschen sind E-Autos zudem schon heute günstiger im Alltag, weil sie niedrigere Energie- und Wartungskosten verursachen und von der Kfzkurz fürKraftfahrzeug-Steuer befreit sind. Mit steigender CO2-Bepreisung werden sie ihre Kostenvorteile gegenüber Verbrennern noch weiter ausbauen. Mit der Förderung können diese Vorteile nun noch mehr Menschen nutzen.

Der VdK fordert eine zügige Umsetzung des neuen Förderprogramms. Gleichzeitig muss geklärt werden, wie Anträge von Personen ohne Einkommensteuerbescheid gestellt werden können, um niemanden auszuschließen. Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sieht der Verband dringenden Handlungsbedarf, insbesondere in Ballungsgebieten und an Wohngebäuden mit mehreren Parteien, damit Elektromobilität im Alltag für alle möglich wird. Dabei müssen die Anforderungen der Barrierefreiheit konsequent berücksichtigt werden. Parkflächen für Menschen mit Behinderungen müssen dabei zwingend erhalten und ausgebaut werden.

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