Wie Angehörige vorbeugen können

Auch bei häuslicher Pflege auf Virenschutz achten

Je älter und gebrechlicher ein Mensch ist, desto größer ist die Gefahr, an einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus schwer zu erkranken. Deshalb sind auch in der häuslichen Pflege Hygienemaßnahmen wichtig.

Das hochansteckende Corona­virus kann die Atemwege befallen und führt bei schweren Verläufen zu Atemproblemen und Lungenentzündungen, die tödlich enden können. Übertragen wird das neuartige Virus durch die sogenannte Tröpfcheninfektion. Dabei gelangen Krankheitserreger, die im Rachen oder im Atmungstrakt eines Infizierten siedeln, beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Umgebungsluft. Menschen, die in direkter Nähe stehen, können die Viren über die Schleimhäute der Atemwege aufnehmen und sich so anstecken. Eine weitere Ansteckungsquelle ist der Kontakt über die Hände. Deshalb ist eine gute Hygiene mit regelmäßigem Händewaschen wichtig. Damit die Viren nicht in Kontakt mit den Schleimhäuten in Mund und Nase kommen, sollte man sich im Zweifelsfall auch nicht ins Gesicht fassen.

Das Robert Koch-Institut rät zu folgenden grundsätzlichen Hygie­ne­regeln, auf die pflegende Angehörige achten sollten:

  • Abstand: Wenn möglich, sollte man zu hustenden oder niesenden Menschen einen bis zwei Meter Abstand halten.
  • Hygiene: Regelmäßiges Händewaschen kann verhindern, dass sich der Pflegebedürftige ansteckt, insbesondere nach dem Einkaufen oder der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Beim gründlichen Händewaschen werden die Handaußen- und -innenflächen, Finger und Zwischenräume 20 bis 30 Sekunden mit Seife eingerieben und unter fließendem Wasser abgespült. Danach gut abtrocknen, in öffentlichen Toiletten mit einem Einmalhandtuch.
  • Etikette: Damit mögliche Viren nicht weitergetragen werden, sollte man nicht in die Hände niesen oder husten, sondern in die Ellenbeuge.

ali

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