16. Mai 2018
Themen

Kommentar: Gemeinsam stark

Nach fast zehn Jahren werde ich beim Bundesverbandstag im Mai nicht mehr als VdK-Präsidentin kandidieren. Im Rückblick kann ich sagen: Es macht mich stolz, wie viel Vertrauen der VdK genießt. Als größter und wachsender Sozialverband können wir wirklich etwas bewegen.

Ulrike Mascher | © Monika Keiler

Wir stellen Öffentlichkeit für soziale Themen her. Ob Altersarmut, Pflegemisere oder der Kampf für Barrierefreiheit: Ohne den VdK – davon bin ich überzeugt – hätten diese Themen niemals so viel öffentliche und damit politische Aufmerksamkeit bekommen.

Wir haben Bilder für soziale Probleme geschaffen. „Endstation Armenküche“, „Pflege geht jeden an“, „Weg mit den Barrieren!“: So hießen einige unserer eindrucksvollen Plakatmotive (siehe unten auf dieser Seite). Und dank der großartigen Unterstützung durch das VdK-Haupt- und Ehrenamt und unserer vielen Mitglieder sind unsere Kampagnen in der breiten Bevölkerung bekannt geworden. Die sozialpolitischen VdK-Erfolge während meiner Amtszeit sind also eine große Gemeinschaftsleistung.

Der VdK hat stets – und das zeichnet ihn seit seiner Gründung aus – das gesellschaftliche Miteinander im Blick. Unsere rentenpolitischen Forderungen zielen auf die Anerkennung von Lebensleistung ab. Das gibt allen Generationen Sicherheit. Von menschenwürdigen Pflegebedingungen profitieren nicht nur Pflegebedürftige, sondern auch Pflegekräfte und Angehörige. Eine inklusive Gesellschaft ist nicht nur für Menschen mit Behinderung gut, sondern nimmt alle mit, die aufgrund von Alter, Krankheit, Herkunft oder Armut im Abseits stehen. Und ein solidarisches Gesundheitssystem lässt niemanden im Stich, damit aus Krankheit und Krisen nicht Bedürftigkeit wird.

In den letzten Jahren konnte der VdK als starker Interessenvertreter einige Meilensteine setzen. Rentengarantie, Mütterrente, Mindestlohn, Pflegereform oder Teilhabegesetz sind nur einige Stichwörter. Ruhe geben wird der VdK in Zukunft ebenso wenig wie während meiner Präsidentschaft.

Ich danke allen Mitgliedern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das gute Miteinander. Solidarisch und stark ist der VdK für die Zukunft gerüstet.

Ulrike Mascher, VdK-Päsidentin

Motive VdK-Kampagnen

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  • "Endstation Armenküche" - ein Motiv der "Aktion gegen Armut", das deutschlandweit auf Plakatwänden zu sehen war.
    Plakatmotiv der VdK-Aktion gegen Armut mit dem Slogan "Endstation Armenküche". Man sieht ältere Menschen in einer Suppenküche.
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  • Das beliebteste Plakatmotiv der "Aktion gegen Armut": Die Plakat gegen die Kinderarmut in Deutschland mit dem Slogan "... und raus bist du."
    Plakatmotiv der VdK-Aktion gegen Armut mit dem Slogan "... und raus bist du". Man sieht ein kleines Mädchen, das von einer anderen Kindergruppe ausgeschlossen steht und traurig aussieht.nküche.
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  • "Abgehängt": Erschreckend viele Menschen, darunter viele Kinder und Ältere, sind von Armut in Deutschland betroffen.
    Plakatmotiv der VdK-Aktion gegen Armut mit dem Slogan "Abgehängt". Auf einem Straßenschild sieht man das Piktogramm eines Kindes, aber ohne die Mutter, die auf dem Schild fehlt.
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  • "Weg mit den Barrieren!" - mit diesem und drei weiteren Motiven macht der VdK sich für ein barrierefreies Deutschland stark.
    Motiv der Kampagne "Weg mit den Barrieren!". Bildbeschreibung: Auf der linken Seite ein Foto eines Astronauten auf dem Mond und der Text "1969 - Der erste Mensch betritt den Mond." Auf der rechten Seite der Text: "2018 - Rollstuhlfahrer kommen nicht mal i
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  • Pflege geht jeden an! Mit dieser Kampagne setzte sich der VdK dafür, dass pflegende Angehörige mehr finanzielle Leistungen und mehr Wertschätzung erhalten.
    Plakatmotiv der VdK-Aktion "Pflege geht jeden an"
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  • Pflegende Angehörige brauchen mehr Rechte, mehr Wertschätzung, mehr finanzielle Unterstützung.
    Plakatmotiv der VdK-Kampagne "Pflege geht jeden an". Eine erwachsene Tocher und ihre ältere Mutter umarmen sich.
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  • Viele Menschen pflegen im Alter - oder bereits früher - ihre Partnerin oder ihren Partner. Auch für sie setzt der VdK sich ein.
    Plakatmotiv der VdK-Aktion "Pflege geht jeden an". Eine ältere Frau schaut in die Kamera. Daneben steht "Vollzeit-Pflegekraft seit 7 Jahren, unbezahlt, kein Urlaub."
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  • "Große Pflegereform jetzt!" - Unter diesem Slogan setzte der VdK sich vehement für eine Reform der Pflegeversicherung und einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff ein. Mit Erfolg!
    Plakatmotiv der VdK-Aktion "Große Pflegereform jetzt!". Eine ältere Frau, daneben steht "Plötzlich weiß ich nicht, wo ich bin".
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  • Für Demenzkranke brachte die Reform der Pflegeversicherung, für die der VdK gekämpft hatte, Verbesserungen.
    Plakatmotiv der VdK-Aktion "Große Pflegereform jetzt!". Ein älterer Mann, daneben steht "Alleine komme ich nicht mehr zurecht".
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  • "Große Pflegereform jetzt!" - Mit dieser Kampagne konnte der VdK viele Betroffene und Verantwortliche erreichen.
    Plakatmotiv der VdK-Aktion "Große Pflegereform jetzt!". Eine ältere Frau, daneben steht "Ohne Hilfe schaffe ich es nicht mehr".
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  • "Soziale Spaltung stoppen!" - Unter diesem Motto fordert der VdK aktuell umfassende Verbesserungen in der Sozialpolitik.
    Plakatmotiv der VdK-Aktion "Soziale Spaltung stoppen!"
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Schlagworte Ulrike Mascher | Soziale Gerechtigkeit | Solidarität | VdK-Präsidentin

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