4. Dezember 2017
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Lasst Kinder an den Weihnachtsmann und an das Christkind glauben!

Was sollen Eltern oder Großeltern ihren Kindern und Enkeln sagen, wenn diese sie fragen, ob es den Nikolaus, den Weihnachtsmann oder das Christkind gibt? Sollen Eltern und Großeltern flunkern und so eine schöne Illusion bewahren oder lieber die Wahrheit sagen? Um diese Frage wird in manchen Familien heftig gestritten.

Ein Kind mit einer Weihnachtsmann-Mütze auf dem Kopf schaut verträumt in ein Buch.
Die Wahrheit über den Weihnachtsmann - soll man sie Kindern und Enkeln sagen? | © Pexels

Kinder im Alter zwischen drei und acht Jahren befinden sich in einer besonderen Phase. Erziehungswissenschaftler bezeichnen sie als magisch. Die Kleinen vermischen Fantasie und Realität. Nikolaus und Co. beflügeln ihre Kreativität und Vorstellungskraft. Erst ab etwa vier Jahren können Kinder zwischen Fiktion und Realität unterscheiden und sind in der Lage, die Perspektiven anderer Menschen zu erkennen und zu verstehen.

Werden das Christkind und der Weihnachtsmann nicht zweckentfremdet, um scheinbar pädagogische Ziele durchzusetzen, kann und darf sich das Kind problemlos diesem Zauber hingeben. Und zwar so lange, wie es selbst will. Wenn sich alle Spielgefährten im Kindergarten auf den Weihnachtsmann freuen, dann ist es schon ernüchternd für ein Kind, wenn es zu Hause zu hören bekommt: „Den gibt es doch gar nicht.“ Die kindliche Begeisterung würde damit einen Dämpfer bekommen.

Die Faszination von Nikolaus, Christkind und Weihnachtsmann nimmt im achten, neunten Lebensjahr allerdings noch nicht ab. Nur der Glaube daran. Das heißt: Im Grundschulalter sind die Kinder zwar schon so weit, zu verstehen, dass es diese Figuren nicht gibt. Sie wissen, dass der Opa als Weihnachtsmann verkleidet vor ihnen steht. Und dass die Geschenke in Wirklichkeit von den Eltern gekauft und im Keller versteckt werden. Übrigens ist der Glaube an Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind kulturell tief verankert. Deswegen kommen beim Osterhasen auch viel früher Zweifel auf.

Der Nikolaus ist weltweit gefragt. Aus Dutzenden Ländern bekommt er jedes Jahr Post ins Weihnachtspostamt im saarländischen St. Niko¬laus. Die größte Fangemeinde im Ausland sitzt mittlerweile in Taiwan. Der antwortet der Saarländer sogar auf Chinesisch.

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Schlagworte Kind | Kinder | Weihnachtsmann | Weihnachten

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