2. Mai 2018
Statements

Erziehungsleistung aller Mütter bei Rente gleich behandeln

Nach Ansicht der Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, würde eine Ausweitung der Mütterrente ("Mütterrente II") zu viel zusätzlicher Bürokratie führen. Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, kommentiert dies folgendermaßen:

"Für den Sozialverband VdK ist die zusätzliche Bürokratie nicht das entscheidende Argument gegen die geplante Mütterrente II. Dem VdK geht es um die rentenrechtliche Gleichbehandlung der Erziehungsleistung aller Mütter. Es kann nicht sein, dass durch die Mütterrente II Mütter erster und zweiter Klasse geschaffen werden. Deshalb müssen alle Mütter drei Entgeltpunkte erhalten. Es geht um Respekt vor ihrer Erziehungsleistung. Es kann auch nicht sein, dass Verbesserungen bei der Mütterrente unter Finanzierungsvorbehalt stehen - im Gegensatz etwa zu den geplanten, kräftigen Zuwächsen im Verteidigungsetat. Diese falschen Prioritäten zeigen: In der Politik läuft etwas schief. Der VdK fordert außerdem, die rentenrechtliche Anerkennung der Kindererziehungszeiten als gesamtgesellschaftliche Aufgabe in vollem Umfang aus Steuermitteln zu finanzieren."

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Schlagworte VdK | Altersrente | Mütterrente | Mütterrenten | Kinder | Erziehungszeiten | Kindererziehungszeiten

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