31. Januar 2018
Statements

VdK zu geplanten Verbesserungen in der Alten- und Krankenpflege

Union und SPD haben sich im Rahmen ihrer Koalitionsverhandlungen auf eine bessere Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege verständigt. Auch soll die Personalausstattung in Pflegeeinrichtungen verbessert werden. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher kommentiert die Pläne wie folgt:

„Die bessere Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege ist längst überfällig. Die Mehrkosten für bessere Bezahlung und mehr Personal dürfen aber nicht dazu führen, dass die Eigenanteile von Pflegebedürftigen weiter steigen. Sie sind heute schon die höchsten in der OECD und führen vor allem im stationären Bereich dazu, dass immer mehr Pflegeheimbewohner Hilfe zur Pflege beantragen müssen. Pflege darf aber nicht arm machen. Die Finanzierung der Gehaltsteigerungen muss aus Steuermitteln oder durch die Pflegeversicherung sicher gestellt werden.

Gute Versorgung im Pflegeheim und Krankenhaus kann aber nur mit einer angemessenen Personalausstattung gelingen. Neben der besseren Bezahlung brauchen wir einen ausreichenden Personalschlüssel und Arbeitsbedingungen, die gute und zuverlässige Pflege ermöglichen. Die jetzt in Aussicht gestellten 8000 zusätzlichen Pflegekräfte bundesweit können dafür nur ein erster Schritt sein. Auch muss mehr dafür getan werden, die Attraktivität des Pflegeberufes zu verbessern.

Wir brauchen zudem aber auch eine stärkere Unterstützung von Menschen, die ihre Angehörigen pflegen. Wir erwarten daher von der Pflegepolitik der neuen Bundesregierung, für Pflegebedürftige und deren pflegende Angehörige weitere Verbesserungen durchzusetzen. Ziel muss es sein, pflegende Angehörige vor allem finanziell, zeitlich und organisatorisch zu entlasten und zu unterstützen.“

verantwortlich: Cornelia Jurrmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

Schlagworte Pflege | pflegende Angehörige | Pflegepolitik | Koalitionsverhandlungen

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