19. Oktober 2018
STATEMENT

VdK: Mietpreisbremse erster Schritt, weitere Reformen nötig

Heute debattiert der Bundestag über den Entwurf der Bundesregierung zu einer schärferen Mietpreisbremse. Dies kommentiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, wie folgt:

„Der Sozialverband VdK begrüßt, dass die Bundesregierung neue Rechte für Mieter und schärfere Regeln für Vermieter in der Mietpreisbremse auf den Weg bringt. Die vorgesehenen Maßnahmen reichen jedoch nicht aus, um das Problem der zu teuren Mieten und der Wohnungsknappheit zu lösen.

Der Sozialverband VdK fordert deshalb dringend: Verstöße der Vermieter gegen die Vorschriften müssen mit Bußgeldern geahndet und die Regelungen flächendeckend und unbefristet eingeführt werden. Die Mietpreisbremse allein wird den vielen Menschen, die sich schon heute kaum mehr eine Wohnung leisten können, nicht helfen.

Wohnen gehört zu den existenziellen Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Der VdK ruft Bund, Länder und Kommunen auf, dringend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für ihre Miete aufbringen müssen. Deshalb brauchen wir mehr bezahlbaren Wohnraum und mehr Investitionen in den sozialen Wohnungsbau. Auch müssen in einer älter werdenden Gesellschaft die besonderen Bedürfnisse von Senioren bei Neu- und Umbauten stärker berücksichtigt werden.“

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STATEMENT
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verantwortlich: Cornelia Jurrmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

Schlagworte mieten | Wohnung | Mietpreisbremse | Wohnungspolitik

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