11. Juni 2021
PRESSEMITTEILUNG

VdK-Präsidentin: „Regierung lässt Pflegereform von Betroffenen bezahlen“

• Schwarz-rote Mehrheit verabschiedet unbeeindruckt von massiver Kritik im Bundestag ihre Pflegereform
• Vor allem für die ambulant Gepflegten werde die Reform richtig teuer

Berlin. Der Sozialverband VdK Deutschland ist entsetzt, dass der Bundestag unbeeindruckt von der massiven Kritik an der Pflegereform diese am Freitag ohne nennenswerte Änderungen verabschiedet hat. „Diese Regierung wird in die Geschichte eingehen als eine, die ihre Pflegereform von den Betroffenen bezahlen lässt“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele. Für andere Dinge sitze im Gesundheitsministerium das Geld locker, aber nicht für die Pflege. Das zeige, wie gering der Stellenwert der Pflegebedürftigen für die Verantwortlichen sei. „Angekündigt war eine große Pflegereform, die die Betroffenen entlastet. Jetzt haben wir ein Pflege-Reförmchen, das sie belastet“, kritisierte VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Am Ende bleiben aus Sicht der VdK-Präsidentin viele Fragen offen, vor allem die der ausreichenden Finanzierung. Nur 1,4 Milliarden der notwendigen sechs seien gegenfinanziert. Schon seit 2017 gibt es keine Anhebung der Pflegeleistungen, um wenigstens die Inflation auszugleichen. Nun werde das bis in das Jahr 2025 so bleiben. „Die Reform wird für die ambulant Gepflegten damit richtig teuer. Sie zahlen die steigenden Preise durch die Lohnerhöhung selbst, wohingegen es im Pflegeheim wenigstens noch einen Zuschuss gibt, um die Pflegekosten zu reduzieren“, sagte Bentele weiter. Der VdK hält die bessere Bezahlung und mehr Stellen in den Einrichtungen für sinnvoll, aber das darf nicht auf Kosten der ambulanten Pflege gehen. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gelte für Schwarz-Rot offenbar nicht mehr.

Pressekontakt: Heike Vowinkel, 030 9210580-400 / presse@vdk.de

Schlagworte Pflegereform

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