Häusliche Gewalt und Corona: Frauenhäuser besser ausstatten

  • Für ausreichend Plätze
  • Bentele: „Mitarbeiterinnen als systemrelevant einstufen“
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Die Frauenhäuser in Deutschland rechnen in den kommenden Wochen mit viel Arbeit: Corona und die Ausgangsbeschränkungen erhöhen das Risiko, dass Frauen vermehrt Opfer häuslicher Gewalt werden. In vielen Frauenhäuser fehlen schon zu normalen Zeiten Plätze, so dass schutzbedürftige Frauen bei ihren Partnern bleiben müssen. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Verena Bentele dazu:

„Jeder Mensch hat ein Leben ohne Gewalt verdient. Bund und Länder müssen sicherstellen, dass es jederzeit ausreichend Plätze in Frauenhäusern gibt und diese finanzieren. Die Türen der Frauenhäuser müssen weiterhin offen stehen! Die Mitarbeiterinnen müssen als systemrelevante Beschäftigte eingestuft werden und mit ausreichender Schutzkleidung versorgt sein. Gut finde ich den Vorschlag der Bundesregierung, gefährdeten Frauen Hotelzimmer oder Ferienwohnungen als Orte der Zuflucht anzubieten. Die Politik hat eine große Verantwortung für die Menschen, die kein sicheres Zuhause haben. Genau diese Menschen zu schützen, ist eine große Aufgabe, auch in Zeiten von Corona.“
Jede vierte Frau erleidet mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch einen Partner oder Ex-Partner. Für einige Frauen endet die Gewalt tödlich: Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine Partnerin oder Ex-Partnerin.

Pressekontakt: Ino Kohlmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

Niemand hat Gewalt verdient: Für ausreichend Plätze in Frauenhäusern

Video-Statement VdK-Präsidentin Verena Bentele

Schlagworte Frauen | Gewalt | Gewalt gegen Frauen

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