25. März 2020
PRESSE-STATEMENT

Sozialverbände kämpfen für Erwerbsminderungsrentner

Gleiche Verbesserungen für alle

© Unsplash


Verbesserungen ja, aber nur für Neurentner: Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Bundesregierung im Januar 2019 im Stich gelassen worden. Ihr Pech: Sie sind vor 2019 bereits zu Erwerbsminderungsrentnern geworden. Aber nur Neurentner profitieren seither von höheren Zurechnungszeiten und damit von im Schnitt 70 Euro mehr Geld im Monat, Bestandsrentner gehen leer aus. Dagegen gehen der Sozialverband VdK und der Sozialverband Deutschland (SoVD) jetzt juristisch vor. Und zwar mit gemeinsamen Musterstreitverfahren für Bestands-Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner, die vor Januar 2019 in Rente gegangen sind. Die VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte:

„Wir fordern gleiches Recht für alle! Es kann diesen Menschen niemand schlüssig erklären, warum der Staat die Bestandsrentner benachteiligt, Neurentner dagegen bevorzugt. Wir wollen die Benachteiligten nicht leer ausgehen lassen. Die Stichtagsregelung muss fallen. Neu- und Bestandsrentner müssen endlich gleich behandelt werden. Es war für die Betroffenen schließlich keine freie Entscheidung, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen.“

Gemeinsame Pressemitteilung von VdK und SoVD

Video-Statement von VdK-Präsidentin Verena Bentele

Bentele: Erwerbsminderungsrentner nicht im Stich lassen! Gemeinsames Musterstreitverfahren zur Erwerbsminderungsrente.

Pressekontakt: Ino Kohlmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401
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