30. August 2016

Selbstbestimmt leben: Internationale Fachmesse Rehacare in Düsseldorf

Rund 950 Anbieter aus 34 Ländern werden auf der Rehacare ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Vom 28. September bis 1. Oktober öffnet die internationale Fachmesse auf dem Düsseldorfer Messegelände wieder ihre Tore für Besucher. Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen hat seinen Stand mit der Nummer E 31 in Halle 3.

VdK Nordrhein-Westfalen: Information und Beratung am Stand E 31 in Halle 3 auf dem Messegelände in Düsseldorf. | © Tobias Zaplata

Ob Mobilitäts- und Alltagshilfen, Hilfsmittel für ambulante oder stationäre Pflege, Kommunikationstechnik, barrierefreie Wohnwelten oder Ideen für Freizeit, Reise und Sport – die Rehacare bietet alles unter einem Dach. Zusätzlich gibt es verschiedene Veranstaltungen. Aktuelles Wissen für die häusliche Pflege vermittelt beispielsweise das Forum Leben mit Pflege@home in der Messehalle 3. Die Pflegeakademie Niederrhein bietet ein Informations- und Fortbildungsprogramm für professionelle Pflegekräfte und Wundexperten sowie all diejenigen an, die Angehörige zu Hause betreuen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der demografische Wandel und seine Folgen. Wie eine erfolgreiche Quartiersentwicklung, die sich auch an den Bedürfnissen von alten Menschen sowie von Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf orientiert, aussieht, erfahren Besucher am Donnerstag, 29. September, auf dem Kongress „Wir fürs Quartier“ im Kongress-Center Düsseldorf CCD Süd. Über barrierefreies und seniorengerechtes Wohnen informieren die Mitarbeiter der Düsseldorfer Wohnungs- und Siedlungs-GmbH (WSG) am Stand des VdK Nordrhein-Westfalen. Dort kann man sich auch in die aktuelle Liste der VdK-Kampagne „Weg mit den Barrieren!“ eintragen, um diese zu unterstützen.

Informationen zur Rehacare:

Öffnungszeiten: 28. bis 30. September, 10 bis 18 Uhr, 1. Oktober, 10 bis 17 Uhr. Tageskarte im Online-Vorverkauf 8 Euro, an der Tageskasse 14 Euro. Ermäßigter Eintritt von 8 Euro unter anderem für Menschen mit Behinderung, Arbeitslose und Senioren ab 65 Jahren. Der Eintritt für Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung, in deren Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ oder „H“ eingetragen ist, ist frei. Informationen unter www.rehacare.de, Telefon (02 11) 45 60-76 14.

Hintergrund: Wie die Messe zum Handelsplatz wurde

Mit dem Wort „Messe“ verbindet man in der Regel einen Gottesdienst. Mit der Zeit wurde es auch zu einem Begriff für einen zeitlich befristeten Handelsplatz. Das hing damit zusammen, dass die Kaufleute ihre Waren anfangs anlässlich eines kirchlichen Festes anboten. Das Zusammentreffen vieler Menschen bot Gelegenheiten für vielfältige Geschäfte. Der Begriff verselbstständigte sich dann im Laufe der Zeit.

Die ersten Messen auf dem europäischen Kontinent gab es im frühen Mittelalter in der französischen Champagne. Sie breiteten sich entlang der Fernhandelswege weiter nach Flandern, Köln und Lübeck aus. Traditionelle Messeplätze wie Leipzig und Frankfurt am Main liegen an den Kreuzungspunkten alter Handelswege. Schon im frühen 12. und 13. Jahrhundert wurde hier gehandelt. Auch heute noch finden die meisten Messen an zentral und gut erreichbar gelegenen Orten statt. Das gilt für die Rehacare in Düsseldorf genauso wie für die ConSozial in Nürnberg.

sko

Schlagworte Messe | Rehacare | Düsseldorf | Hilfsmittel | Pflege | Behinderung

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