16. Mai 2022
Ehrenamt im VdK

Ehrenamtliches Engagement hinterlässt positive Spuren

Entlasten, Zeit schenken oder einfach nur zuhören: Das sind die Aufgaben der ehrenamtlichen Sterbebegleiter. Zu ihnen gehört auch Petra Fiedler.

Anfang des Jahres hat sie ihre Ausbildung zur Sterbebegleiterin abgeschlossen und ist seitdem im Hospizverein Loxstedt nahe Bremerhaven tätig. Als ihre Mutter vor einigen Jahren starb, hat sie den Verein selbst in Anspruch genommen. „Die Sterbebegleitung hat meiner Familie und mir sehr geholfen. Deshalb möchte ich heute etwas zurückgeben“, erklärt Fiedler.

Als gelernte Kinderkrankenschwester hat sie früher mehrere Jahre auf einer Kinderintensivstation gearbeitet. Der Umgang mit schwerkranken, auch jungen Menschen ist ihr daher vertraut. Doch im Krankenhausalltag fehlte häufig einfach die Zeit für eine wirkliche Begleitung der Patienten in schweren Stunden. „Bei meiner ehrenamtlichen Arbeit für den Hospizverein kann ich mir diese Zeit nun nehmen. Das ist sehr wichtig, um Sterbende, Schwerkranke und deren Angehörige auf dem letzten Weg zu begleiten“, betont die 53-Jährige. Voraussetzungen für die Arbeit als Sterbebegleiterin sind Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, Menschen zuhören zu können. Außerdem sollte man sich selbst nicht gerade in Trauer befinden, sonst fehlt einem die nötige seelische Stabilität, um anderen Unterstützung geben zu können. Drei bis vier Stunden pro Woche engagiert sie sich derzeit im ambulanten Hospizverein Loxstedt.

Unterstützung ist für sie selbstverständlich

Doch ehrenamtliches Engagement ist für Petra Fiedler kein Neuland. Sie bekleidet in ihrer Freizeit gleich mehrere Ehrenämter – so auch beim Sozialverband VdK. Im Ortsverband Bremerhaven ist sie seit sieben Jahren als Vertreterin der Frauen aktiv und kümmert sich mit ihrem Vorstandsteam um die Betreuung von mehr als 600 VdK-Mitgliedern. Auf die Frage, wie sich ihre Ehrenämter miteinander verbinden lassen, antwortet die engagierte Loxstedterin ganz selbstverständlich: „Ich helfe einfach gerne – vor allem, wenn es jemandem schlechter geht als mir. Meine Devise ist: Wenn ich in meinem ehemals erlernten Beruf schon nicht mehr arbeiten kann, möchte ich wenigstens andere positive Spuren hinterlassen!“

Ein schönes Beispiel, wie sich engagierte VdK-Ehrenamtler auch über die Verbandsgrenzen hinaus für andere Menschen einsetzen!

Christina Diekmann

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