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Sozialverband VdK hilft in Corona-Zeiten

Kreisgeschäftsstelle ist weiterhin für die Mitglieder da

Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen, auch beim Sozialverband VdK, Kreisverband Neuwied. Die Kreisgeschäftsstelle musste ihre Sozialrechtsberatung umorganisieren, und die 25 VdK-Ortsverbände suchten neue Wege, um ihre Mitglieder zu erreichen. Der VdK hat die Krise bislang gut gemeistert, rechnet aber in den kommenden Monaten mit mehr Infizierten und vielen Arbeitslosen.

„Unser Motto ist "Wir sind an Ihrer Seite!" Das ist in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung“, erklärte VdK-Kreisverbandsvorsitzender Hans Werner Kaiser. „In der Geschäftsstelle mussten wir Homeoffice und Telefonberatung einführen, Hygienekonzepte entwickeln, Arbeitsabläufe neu planen und technisch aufrüsten.“ Das sei anfangs eine große Umstellung gewesen, habe aber auch Vorteile gehabt. „Viele ältere Menschen und Risikopatienten freuten sich, dass sie nur noch im Ausnahmefall oder zum Unterschreiben in die Geschäftsstelle kommen mussten“, so Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges. „Außerdem sind die Terminvorläufe kürzer geworden.“

VdK

VdK-Kreisgeschäftsstelle im Seuser-Center© VdK

VdK-Landesverbandsvorsitzender Willi Jäger lobte die rheinland-pfälzischen VdK-Kreisverbände: „Jede Geschäftsstelle hat ihre eigenen Lösungen gefunden, natürlich im Rahmen der geltenden Vorschriften. Sie haben den Laden am Laufen gehalten und jedem geholfen, der Hilfe braucht. Darauf können sie stolz sein!“ Allerdings vermutet Jäger, dass der Beratungsaufwand in den kommenden Monaten deutlich steigen wird. „Zum Herbst droht eine Entlassungswelle. Es wird mehr Infizierte geben und die weltweite Güternachfrage stärker einbrechen. Jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hängt direkt oder indirekt an der Exportwirtschaft.“

Sorgen macht dem Sozialverband VdK auch das gesellschaftliche Miteinander. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen vereinsamen“, so Kreisverbandsvorsitzender Hans Werner Kaiser. „Zwar können unsere VdK-Ortsverbände momentan keine Fahrten oder Treffen organisieren. Aber sie spenden Blumen für Seniorenheime, nähen Masken, verschicken die VdK-Pinsel-Post für Pflegebedürftige oder halten mit anderen Aktionen und kleinen Präsenten Kontakt zu ihren Mitgliedern.

Je enger wir zusammenhalten,
desto besser kommen wir durch die Krise!“

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