9. Mai 2014

Sozialverband VdK begrüßt Altpeter-Vorstoß

Pflegestützpunkte sofort flächendeckend ausbauen!

Aufgabenpalette der Stützpunkte erweitern

Die Forderung von Sozialministerin Katrin Altpeter, die Zahl der Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg zu erhöhen, begrüßt der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Roland Sing. Sing verwies auf die langjährige VdK-Forderung an die alte und an die neue Landesregierung, weitere Pflegestützpunkte zu schaffen, um dem tatsächlichen Beratungsbedarf und um auch dem, angesichts der demografischen Entwicklung, weiter steigenden Hilfebedarf der immer zahlreicheren pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen gerecht zu werden.

Angesichts von bereits rund 280 000 Pflegebedürftigen im Lande seien 48 Pflegestützpunkte, wie derzeit, viel zu wenig. „Alte Menschen wollen im häuslichen Umfeld ihren Lebensabend verbringen und dort auch gepflegt werden“, strich der VdK-Vizepräsident erneut heraus. Deshalb brauche es kurze Wege zu den Pflegestützpunkten und zeitnahe Beratungstermine, um den Betroffenen sofort und umfassend die jeweils vor Ort bestehenden ambulanten Pflegeangebote ganz konkret aufzeigen zu können. Schließlich werden im Südwesten 48 Prozent der Pflegebedürftigen von ihren Angehörigen zuhause gepflegt. Diese Menschen, die vielfach plötzlich mit der Pflegesituation konfrontiert würden, bräuchten einen schnellen Zugang zu verlässlichen Informationen – gerade auch über entlastende Dienste und über Angebote wie Tages- oder Nachtpflege. Nur so ließen sich im Interesse der alten Menschen die ambulante Pflege stärken und die vielfach nicht gewünschten Heimaufenthalte verhindern oder hinauszögern.

Der VdK Baden-Württemberg fordert denn auch, sofort wesentlich mehr als die momentan bestehenden 48 Beratungsstützpunkte zu schaffen, um den Menschen die in den meisten Fällen auch ganz dringend benötigte Hilfe anbieten zu können. Außerdem brauche man eine Neudefinition der Aufgaben der Pflegestützpunkte. Sie müssten das eigenständige Leben in den eigenen vier Wänden nachhaltig unterstützen. Deshalb sei es, so Roland Sing, auch notwendig, in den Pflegestützpunkten die Menschen über den Alltag unterstützende Technologien zu beraten.

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