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Jetzt über 20.000 Mitglieder: Starkes Mitgliederwachstum beim Sozialverband VdK Sachsen

Der Sozialverband VdK Sachsen wächst rasant. Am 18. September hat er die Marke von 20.000 Mitgliedern geknackt. Innerhalb von zehn Jahren hat der VdK Sachsen damit seine Mitgliederzahl um 38 Prozent steigern können.

Horst Wehner (links) und Ralph Beckert (rechts) begrüßten Peter Hübner als 20.000 Mitglied im VdK. | © Mosig

Der starke Zulauf zum Sozialverband VdK zeige, dass die soziale Verunsicherung in Deutschland, auch in Sachsen, voranschreitet: „Immer mehr Menschen finden sich im Dschungel der Sozialgesetze nicht mehr zurecht“, erklärte VdK-Landesverbandsvorsitzender Horst Wehner. „Hier leisten wir als VdK eine wichtige Arbeit, erklären Bescheide, helfen bei Anträgen und geben Halt und Orientierung.“ VdK-Landesgeschäftsführer Ralph Beckert ergänzt: „Die Möglichkeit, sich als VdK-Mitglied durch alle Instanzen vor den Sozialgerichten vertreten zu lassen, wird in hohem Maße in Anspruch genommen. Wir beobachten, dass in den letzten Jahren vor allem die Anträge auf Erwerbsminderungsrenten sprunghaft zugenommen haben. Hier spielen immer mehr auch psychische Überlastungen eine Rolle.“ Doch immer mehr Menschen wollen mit ihrer VdK-Mitgliedschaft auch einfach nur ein Zeichen setzen für mehr soziale Gerechtigkeit im Land. So wie das 20.000 Mitglied aus Chemnitz, Peter Hübner, der den Sozialverband VdK Sachsen aktiv unterstützen will. Als Dank für seinen Beitritt überreichten Horst Wehner und Ralph Beckert dem Neumitglied Peter Hübner einen großen Blumenstrauß und ein Präsent.

Stetiger Mitgliederzuwachs

Innerhalb von zehn Jahren stieg die Mitgliederzahl des Sozialverbandes VdK Sachsen von 14.443 auf 20.073 an. Dies bedeutet einen Zuwachs von 5.630 Mitgliedern (+ 38 Prozent). Von den Mitgliedern sind aktuell ca. 10.700 Menschen mit Behinderung, 4.300 Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie 970 Senioren und 740 Unfallbeschädigte. Das Durchschnittsalter sank seit 2007 von 63 auf aktuell 59 Jahre.

Wandlung zum Sozialverband für alle

Der Sozialverband VdK Sachsen wurde am 7. Mai 1990 in Chemnitz gegründet. Ziel war die Durchsetzung von Ansprüchen von Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, die in der DDR keine Entschädigung erhalten hatten. In den folgenden Jahren hat sich der VdK zur größten Interessensvertretung von Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen in Sachsen gewandelt. Hauptaufgabe ist die kostenfreie und neutrale Beratung aller Betroffenen zu allen sozialrechtlichen Fragen und Problemen, unabhängig von einer Mitgliedschaft. Darüber hinaus können VdK-Mitglieder sich bei sozialrechtlichen Verfahren durch alle Instanzen vor den Sozialgerichten vertreten lassen. Weiterhin ist der VdK anerkannter Träger der Jugendhilfe und hat 9 Kindertageseinrichtungen in Sachsen in seiner Trägerschaft sowie Beratungsstellen für barrierefreies Planen und Bauen und für die neue Förderrichtlinie „Wohnraumanpassung“.

Mosig

Schlagworte 20.000 Mitglied | Jubiläum | Wachstum

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Die neue Förderrichtlinie gilt für Mieter oder Eigentümer, die ihre Wohnungen oder Häuser selbst nutzen.
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