30. Oktober 2015
Zeitung November 2015

Inklusions-Lotsen des VdK
erlernten Beratungstechniken

Viele Themen standen bisher auf dem „Ausbildungsprogramm“ der VdK-Inklusions-Lotsen. Im September ging es zum Abschluss um die Gesprächstechnik „Betroffene beraten Betroffene“, das Peer Counseling.

Die Inklusions-Lotsen des VdK bei ihrer Schulung im September mit Projektleiterin Ingrid Wacht (Vierte von rechts).
Die Inklusions-Lotsen des VdK bei ihrer Schulung im September mit Projektleiterin Ingrid Wacht (Vierte von rechts). | © VdK

Die ehrenamtlichen Inklusions-Lotsen haben im Laufe des vergangenen Jahres viel erarbeitet. Neben Vorträgen zu gesetzlichen Grundlagen zur Situation von behinderten Menschen gab es Fachveranstaltungen zur beruflichen Eingliederung und zum Thema Sehbehinderung. Zum Abschluss der Schulungsreihe haben sich die Inklusions-Lotsen in einem Grund- und Aufbaukurs mit der Gesprächstechnik „Peer Conseling“ beschäftigt.

Bei dieser mittlerweile anerkannten, qualifizierten Beratungsmethode von behinderten Menschen durch behinderte Menschen geht es nicht darum, gute Ratschläge zu geben. Vielmehr wird gemeinsam nach dem besten Weg für den Ratsuchenden gesucht, der individuell unterschiedlich ist. Bei dieser Beratung auf Augenhöhe setzt das Inklusions-Projekt des VdK an: Es umfasst Themen, die den Alltag von behinderten Menschen betreffen, aber auch den Alltag der VdK-Inklusions-Lotsen selbst. Denn das Projekt, dessen Aufbauphase zwischen 2012 und September 2015 die "Aktion Mensch" förderte, geht zurück zu den Wurzeln des VdK, zu Selbsthilfe und gegenseitiger Unterstützung. „Betroffene beraten Betroffene“ ist der Kern des Projektes: Die Inklusions-Lotsen, die VdK-Mitglieder sind, haben gesundheitliche oder sonstige Beeinträchtigungen und geben ihre Erfahrungen an andere Menschen mit Handicap weiter, stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Dazu lernten sie Techniken und Hilfestellungen kennen, damit sie in einer Beratungssituation bei allem Leid und Ratlosigkeit den Überblick behalten, auch auf Zwischentöne achten und positive Problemlösungen anbieten können.

Die Grundlagen des „Peer Counseling“ erlernten die Lotsen im CFK in Spiesen-Elversberg von zwei Trainern des „Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz“. In einer sehr entspannten und vertrauensvollen Atmosphäre ging es auch um persönliche Dinge wie den Umgang mit der eigenen (angeborenen oder erworbenen) Behinderung. Das war anstrengend, keine Frage. Aber es hat allen viel Spaß gemacht, es wurde viel gelacht und die Gruppe ist weiter zusammengewachsen.

Mehr zu den Lotsen:

Ingrid Wacht, Projektleiterin

Schlagworte Inklusion | Inklusionslotsen | Peer Counseling | Ingrid Wacht

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