1. April 2018
VdK-Zeitung

Begleitdienste besser finanzieren

Begleitservices im ÖPNV müssen eine feste Institution bei den Maßnahmen der Jobcenter werden. Das forderte Prof. Dr. Daniel Bieber vom Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft bei der zweiten bundesweiten Fachtagung der Begleit­services im Öffentlichen Personennahverkehr.

Prof. Daniel Bieber forderte eine dauerhafte Finanzierung der Begleitdienste. | © Foto: Wacht/VdK

Diese fand am 21. Februar in Saarbrücken stattfand. Bieber ist Mitglied im Landesvorstand des Sozialverbandes VdK Saarland, der wiederum einer von neun Projektpartnern des saarländischen Begleitdienstes mobisaar ist.

Dieser wird vom iso-Institut wissenschaftlich begleitet. Die Existenz eines Begleitdienstes dürfe nicht immer wieder ganz oder teilweise in Frage gestellt und von Änderungen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen abhängig sein, warnte Bieber. Er forderte eine entsprechende finanzielle und personelle Ausstattung und Infrastruktur, um langfristig planen zu können. Begleiter beziehungsweise Lotsen stellten eine wichtige Unterstützung für ältere oder gehbehinderte Menschen dar und müssten deshalb dauerhaft und nicht nur für einen bestimmten Zeitraum in einer Maßnahme beschäftigt sein.

Die Fachtagung wurde vom bundesweiten Netzwerk der Begleit­services im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) organisiert. Das im Januar 2016 gegründete Netzwerk diskutierte auf der Tagung die Möglichkeiten sozialer Teilhabe in alternden Gesellschaften durch den zusätzlichen Service für Fahrgäste im ÖPNV und die Einbindung von Langzeitarbeitslosen. Das Netzwerk bringt Verkehrsbünde und Vertreter aus 15 Städten und Kommunen, in denen älteren und mobilitätseingeschränkten Fahrgästen Begleitdienste angeboten werden, zum Austausch zusammen. An der Fachtagung verabschiedete das Netzwerk ein Positionspapier, mit dem Ziel, Politik und Arbeitsverwaltung auf allen Ebenen eine Kooperation anzubieten.

Insgesamt nahmen 150 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet an der Veranstaltung aus verschiedenen Bereichen teil: Vertreter älterer und behinderter Menschen, die Macher von Begleitdiensten aus der ganzen Republik, Vertreter von Politik und Verwaltung, Jobcentern, Verkehrsbetrieben und Ehrenamtlichen.

red

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