12. Mai 2014
VdK-Zeitung

Wussten Sie schon, dass …

… nur bestimmte Jahrgänge die Rente mit 63 Jahren tatsächlich in Anspruch nehmen können? Ab dem 1. Juli 2014 ist die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren für einen bestimmten Personenkreis möglich. Bisher liegt aber erst der Gesetzentwurf vor und es muss abgewartet werden, wie die Regelung aussehen wird, die dann ab Juli in Kraft tritt.

Als Voraussetzung ist bisher bekannt, dass 45 Versicherungsjahre vorliegen müssen. Welche Zeiten der Arbeitslosigkeit anzurechnen sind, ist noch nicht abschließend entschieden. Problematisch könnte auch sein, dass die deutsche Rentenversicherung selbst die Zeit bis 2001 nicht mehr nachvollziehen kann, wenn die Betroffenen Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe erhalten haben. Daher müssen die Betroffenen selbst darüber den Nachweis erbringen.

Der Personenkreis, für den die abschlagsfreie Rente mit 63 einschlägig ist, ist auf die Geburtsjahrgänge 1950, 1951 und 1952 beschränkt. Ab dem Jahrgang 1953 verschiebt sich der frühestmögliche Renteneintritt in zwei Monatsschritten nach oben. Wer also 1958 zur Welt kam, kann auch nach 45 Beitragsjahren erst mit 64 abschlagsfrei in Rente gehen. Ab Jahrgang 1964 ist das frühestens mit 65 Jahren möglich. Ab Sommer, wenn das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist und uns die Details bekannt sind, erteilen wir gerne Auskunft bezüglich Ihrer Fragen.

Info In der neuen Kolumne „Wussten Sie schon, dass …?“ erklären Rechtsreferenten des VdK Saarland in Zukunft aktuelle Urteile und geben Tipps, auf welche Fallstricke Sie in sozialrechtlichen Angelegenheiten achten sollten.

Rechtsreferentin Martina Braun

Schlagworte Kolumne | Rechtskolumne | Rente mit 63 | Rente | Senioren | Rechtsberatung

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