25. Juli 2019
PRESSEMELDUNG

Armin Lang in Kuratorium Deutsche Altershilfe aufgenommen

Es ist eine Ehre, die ausgewiesenen Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaften, Wohlfahrtspflege und Altenhilfe zuteilwird: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Armin Lang, den Vorsitzenden des Sozialverband VdK Saarland, in das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) berufen.

Damit ist auch große Verantwortung verbunden – das Kuratorium soll nachhaltige Impulse für die Zukunft der „Altershilfe“ in einer Gesellschaft des längeren Lebens geben und ihre Umsetzung vorantreiben. Armin Lang engagiert sich seit Jahrzehnten dafür, dass mehr Menschen im Alter selbstbestimmt und auch mit Handicaps würdig leben können.

Bereits in den Siebzigerjahren war er Gründungsvorsitzender der ersten Sozialstation im Saarland, kämpfte in den Achtziger- und Neunzigerjahren als Landtagsabgeordneter bundesweit für die Einführung der Pflegeversicherung und setzte sie als Leiter der Landesvertretung Saarland des Verbandes der Ersatzkassen ab 1994 im Land um.

Als Landes- und Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen gab er entscheidende Impulse für die Pflegereformen und realisierte vor mehr als zehn Jahren seine Idee zur professionellen Pflegeberatung in den ersten bundesweiten Modell-Pflegestützpunkten in St. Wendel und in Ingelheim am Rhein.

Als Mitinitiator der VdK-Kampagne „Große Pflegereform jetzt!“ war Lang wesentlich daran beteiligt, demenzkranke Menschen in den Leistungskatalog der Pflegeversicherung einzubeziehen. Mit der Aktion „Pflege macht arm!“ setzte er sich kürzlich dafür ein, dass der Eigenanteil für Pflegebedürftige gedeckelt wird. „Bessere Pflege und gezielte Prävention, Bekämpfung von Altersarmut, Gesundheitsversorgung ohne Brüche und Mobilität für alle überall sind Themen, die für ihn immer zusammen gedacht werden müssen“, sagte VdK-Landesgeschäftsführer Peter Springborn zur Berufung. Lang werde sicher auch in den nächsten Jahren wichtige Anstöße für ein „gelingendes Älterwerden“ geben.

Aktuell stehen eine altersgerechte Quartiersentwicklung, Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Raum, soziale Wohnraumförderung sowie eine unabhängige Wohnberatung im Saarland, die finanzielle, pflegerische sowie bauliche Bedarfe des barrierefreien Umbaus mit den Möglichkeiten altersgerechter Assistenzsysteme vereint, im Vordergrund seiner Arbeit.

Gründungsimpuls für das KDA war im Jahr 1962 die unzureichende Versorgungssituation älterer Menschen, insbesondere in Heimen. In den Sechzigerjahren schob das Gremium ein Konzept für Essen auf Rädern an. Lang erweitert diese Idee durch die VdK-Forderung nach einem gemeinschaftlichen Mittagsangebot in Kombination mit einem Bringdienst, um „auf Rädern zum Essen“ zu kommen und somit der Einsamkeit von Seniorinnen und Senioren entgegenzuwirken.

Über das Kuratorium Deutsche Altershilfe

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V. wurde 1962 vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke und seiner Ehefrau Wilhelmine Lübke ins Leben gerufen. Bis heute steht das KDA unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundespräsidenten. Durch ihn erfolgt auch die Berufung neuer Kuratorinnen und Kuratoren, derzeit sind es 62.

Das KDA verfolgt die Zielsetzung, realistische Altersbilder zu etablieren, die Altersforschung voranzutreiben und neue Erkenntnisse in praxisbezogene Initiativen einzubringen, um ein souveränes Altern zu ermöglichen.

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