11. Mai 2018
Pressemeldungen

VdK fordert präventiven
Hausbesuch im Saarland

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai fordert der Landesvorsitzende des Sozialverbandes VdK Saarland, Armin Lang, die Landesregierung auf, schnellstens eine Landesinitiative zur Etablierung des präventiven Hausbesuches im Saarland auf den Weg zu bringen, wie ihn die Koalitionsvereinbarung auf Bundesebene vorsieht.

Symbolfoto: Ein Arzt hält ein Stethoskop in den Händen


Armin Lang: „Wir haben eine im bundesweiten Vergleich hohe Quote älterer und hochbetagter Menschen mit besonderen Krankheitsrisiken, zunehmend Lücken in der hausärztlichen Versorgung, aber auch ein flächendeckendes Netz qualifizierter Pflegestützpunkte, die sich bestens eignen, dort Fachkräfte anzusiedeln, die präventive Hausbesuche durchführen können.“ SPD und CDU haben im Koalitionsvertrag auf Bundesebene vereinbart, „Pflegebedürftigkeit möglichst frühzeitig zu vermeiden und dafür den präventiven Hausbesuch aus Mitteln des Präventionsgesetzes zu fördern.“

Weil die Vergabe der Mittel aus dem Präventionsgesetz auf Landesebene festgelegt werden kann, fordert der Sozialverband VdK die Landesregierung auf, mit den Kranken- und Pflegekassen und den Landkreisen beziehungsweise dem Regionalverband eine Vereinbarung herbeizuführen. Diese soll zum Ziel haben, in jedem Pflegestützpunkt wenigstens eine Fachkraft anzusiedeln, die Personen über 75 Jahre aufsucht, um ihre gesundheitliche Situation zu erörtern und Maßnahmen zur Verringerung von Krankheitsrisiken und zur Vorbeugung von Pflegebedürftigkeit einzuleiten. Dabei sollte man auch die positiven Erfahrungen aus den nordischen Staaten berücksichtigen und gegebenenfalls heranziehen.

In einem Beirat sollten auch Haus- und Fachärzte an der Erarbeitung eines tragfähigen inhaltlichen Konzeptes mitwirken. „Der Sozialverband VdK ist als Interessenvertretung der Betroffenen gerne bereit, seine Erfahrungen und Kompetenzen dort ebenfalls einzubringen“, so Lang.

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