26. Juli 2016
Pressemeldungen

Neue Sozialberatung des VdK im Lebacher Rathaus gut angenommen

Der Sozialverband VdK hat eine positive Halbjahres-Bilanz seiner neuen Sozialberatung in Lebach gezogen. Seit Januar bietet der VdK-Ortsverband Lebach und Landsweiler mit Unterstützung des Kreisverbands Saarlouis und des Landesverbands eine neue monatliche Sprechstunde im Lebacher Rathaus an, die rege nachgefragt wird. In sieben Terminen hat Karl-Hans Kraus, ehrenamtlicher VdK-Sozialrechtsberater, bereits mehr als 30 Ratsuchenden geholfen.

© Timo Klostermeier / pixelio.de

Bei einer zweistündigen Beratungszeit jeden ersten Montag im Monat von 9.30 bis 11.30 Uhr bedeute das „im Schnitt jede halbe Stunde eine neue Beratung“, sagte Kraus bei der Vorstellung der Bilanz im Rathaus. Der VdK-Berater hilft Ratsuchenden beim Ausfüllen von Schwerbehinderten-Anträgen an das Landesamt für Soziales oder bei Fragen zum Thema Nachteilsausgleich. „Der Beratungsbedarf ist groß. Viele sind unsicher oder hilflos gegenüber Behörden und deswegen wird ein unabhängiger Verband wie der VdK gebraucht, der Hilfe bietet“, sagte Kraus, der die Anträge auch an das zuständige Amt weiterleitet. Bei weiterführenden Fragen oder Anliegen – etwa ein Widerspruch gegen Bescheide des Landesamts – leitet Kraus an die hauptamtliche VdK-Geschäftsstelle in Saarlouis weiter.

Eine VdK-Sprechstunde gab es im Lebacher Rathaus bereits bis 2014, bis der damalige Berater und Vorsitzende des VdK Thalexweiler, Gilbert Naumann, aus gesundheitlichen Gründen ausschied. „Wir sind sehr froh, dass wir das Angebot nach zwei Jahren Pause wiederbeleben konnten, und dass wir mit Karl-Hans Kraus einen erfahrenen Aktiven haben, der sich in großem ehrenamtlichen Engagement Zeit für die Sprechstunde nimmt“, betonte der Vorsitzende des VdK Lebach und Landsweiler, Lothar Schmidt. Kraus (76) ist in Lebach in diversen Ehrenämtern aktiv, so auch als Seniorensicherheitsberater oder als AAL-Lotse des VdK. Die Neuauflage der VdK-Beratung gelang auch dank der Unterstützung durch die Stadt Lebach, die in ihrer bürgernahen Beratungsstelle im Rathaus einen Raum zur Verfügung stellt. Die Kooperation im Sinne der dezentralen Bürgerhilfe bezeichnen beide Partner als lohnens- und lobenswert.

Auch der „kurze Dienstweg“ zur VdK-Geschäftsstelle in Saarlouis ermöglicht es, den Bürgern schnell und kompetent zu helfen. „Haupt- und Ehrenamt arbeiten beim VdK eng zusammen“, sagte der Vorsitzende des VdK-Kreisverbands Saarlouis, Franz Leinenbach. Die Rechtsberatung ist das Herzstück des gemeinnützigen VdK Saarland mit rund 41.000 Mitgliedern (7400 im Kreis Saarlouis). Hauptamtliche VdK-Juristen beraten Mitglieder und Ratsuchende auf den Gebieten Rente, Behinderung, Gesundheit und Pflege und vertreten sie vor Gericht. Unterstützt wird die Beratung von ehrenamtlich Aktiven wie Karl-Hans Kraus. „Unsere Beratung ist stark nachgefragt“, sagte der stellvertretende VdK-Landesgeschäftsführer Christian Gebhardt-Eich. „Wer zum VdK kommt, hat in der Regel ein sozialrechtliches Anliegen wie einen Antrag. Letztes Jahr haben wir landesweit 3300 Fälle abgeschlossen. Ohne ehrenamtliche Helfer könnten wir den Bedarf nicht decken. Ihnen und den rund 2000 VdK-Aktiven in unseren Ortsverbänden sind wir sehr dankbar.“

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Schlagworte Rechtsberatung | OV Lebach und Landsweiler | Franz Leinenbach | Christian Gebhardt-Eich | Lothar Schmidt | Karl-Hans Kraus | Schwerbehinderung | Antrag | Sozialberatungszentrum Saarlouis

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