20. August 2014
Pressemeldungen

VdK Saarland legt Thesenpapier
für öffentlich geförderten Arbeitsmarkt vor

„Gute Arbeit für alle“ – unter diesem Motto verstärkt der Sozialverband VdK Saarland seine Forderung nach einem dauerhaft öffentlich geförderten Arbeitsmarkt. In einem Thesenpapier, das jetzt vorliegt, zeichnet er den schrittweisen, aber konsequenten Weg zum sozialen Arbeitsmarkt vor – und kritisiert den bisherigen Kurs der Politik.

Symbolfoto: Außenansicht der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit
© Bundesagentur für Arbeit

„Wir brauchen keine weiteren kurzfristigen Förderprogramme, sondern eine neue Struktur in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik“, betont der VdK-Landesvorsitzende Armin Lang, auch angesichts der Diskussion über die Zukunft der Bürgerarbeit.

„Der Umgang mit Langzeitarbeitslosen ist ein sozial-, wirtschafts- und finanzpolitischer Skandal“, sagt Lang. Während die staatliche Förderung sinkt und bestehende Programme vor dem Aus stehen, droht Langzeitarbeitslosen die totale Perspektivlosigkeit. Vor allem Menschen mit sozialen, psychischen oder gesundheitlichen Handicaps haben kaum Chancen, der „Dauerfalle“ zu entgehen: Der Markt braucht sie nicht, und ein öffentlicher Sektor, in dem sie gebraucht würden, fehlt bisher. Lang: „Langzeitarbeitslosigkeit macht arm, krank und entwürdigt. Das muss aufhören.“ Ein gemeinwohlorientierter Beschäftigungssektor zwischen Markt und Staat ist nötiger denn je. Die Politik ist gefordert:

  • Dauerhafte Struktur statt befristete Programme schaffen: Öffentlich geförderte Beschäftigung als Regelinstrumentarium der Arbeitsmarktpolitik
  • Finanzierung sichern: Bundesratsinitiative zum „Passiv-Aktiv-Transfer“

  • Umsetzung: Saarland als Testregion für „sozialen Arbeitsmarkt“

Der VdK erarbeitet derzeit ein umfangreiches Konzept zur Bekämpfung von Landzeitarbeitslosigkeit.

Schlagworte öffentlich geförderter Arbeitsmarkt | Armin Lang | Passiv-Aktiv-Transfer | Langzeitarbeitslose | VdK Saarland

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