22. April 2014
Pressemeldungen

Sozialer Wohnungsbau im Saarland: VdK fordert Zuschussprogramm

Nach einer aktuellen Studie des Pestel-Instituts fehlen in Deutschland 2,5 Millionen Wohnungen für Senioren. Auch das Saarland braucht mehr bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum für Ältere und Menschen mit Behinderung. Hierzulande fehlen zurzeit etwa 30.000 Wohnungen. Deshalb fordert der VdK ein Zuschussprogramm, das ältere und behinderte Menschen beim Umbau unterstützt.

Symbolfoto: Münzen in der Hand einer Seniorin
© Uschi Dreiucker / pixelio.de

Als Vorbild könnte das frühere Förderprogramm „Wohnen im Alter“ dienen, das in den Jahren 2009 und 2010 aktuell war. Es war sehr erfolgreich, musste jedoch leider nach kurzer Zeit wieder eingestellt werden. Aus Sicht des VdK müssten an dem damaligen Programm nur wenige Regelungen wie Alters- und Einkommensgrenze geändert werden.

Das, was es zurzeit gibt, sind meist nur Kreditprogramme. Das kritisiert der VdK. Denn ein Kredit mit 20 Jahren Laufzeit ist für einen 70-Jährigen wenig attraktiv. Außerdem bemängelt der VdK, dass die Förderprogramme, die es gibt, meist nicht für Eigenheimbesitzer gedacht sind: Voraussetzung ist oft, dass mindestens zwei Wohnungen in einem Haus umgebaut werden. Das nutzt der alternden Bevölkerung im Saarland, wo die Eigenheimdichte mit rund 60 Prozent eine der größten Deutschlands ist, nicht viel.

Neben einem Programm für Eigenheimbesitzer fordert der VdK Saarland außerdem eine unabhängige Wohnberatung, die ebenfalls aus Fördergeldern finanziert werden sollte.

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