SOZIALWAHLEN

"Die alten Hasen helfen den Neulingen"

Herr Jäger, Sie sind im Reha-Ausschuss der Deutschen Rentenversicherung. Wie unterscheidet sich Ihre Arbeit zum Beispiel von der Arbeit in einem Widerspruchs­ausschuss?

Im Reha-Ausschuss der Deutschen Rentenversicherung wird nicht über Einzelfälle entschieden, sondern über die Förderung von baulichen Projekten zur Prävention. Konkret stand kürzlich der Neubau einer Turnhalle für Sport- und Bewegungstherapie auf der Tagesordnung. Wir im Ausschuss treffen dann die Vorentscheidung, ob das Projekt finanziert wird. Die Mittel gehen in der Regel an Reha-Kliniken oder Organisationen wie die Rheuma- Liga.

Wie hoch ist der Arbeitsaufwand in diesem Reha-Ausschuss?

Wir treffen uns bis zu dreimal im Jahr. Eine Sitzung dauert höchstens drei Stunden. Die Unterlagen werden 14 Tage vorher zugeschickt. Dort ist alles übersichtlich zusammengefasst: Grund der Maßnahme, Kosten und so weiter. Das muss man vorher zu Hause durcharbeiten. Länger als zwei Stunden braucht man dafür nicht.

Was raten Sie einem VdK-Mitglied, das kandieren möchte, sich aber nicht traut?

Einfach machen! Man muss keine Angst haben, sich zu blamieren. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr nett, und die „alten Hasen“ helfen den Neulingen.

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