Krankenkassen

Ab 2014 gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte

Fünf Prozent der derzeit rund 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten haben bislang noch keine elektronische Gesundheitskarte und sollten sich nach Empfehlungen der Krankenkassen zeitnah um eine kümmern. Denn zum Jahresende verlieren die seit 1995 von den Krankenkassen ausgegebenen Krankenversichertenkarten ihre Gültigkeit. Unabhängig von dem auf der Karte bescheinigten Ablaufdatum ist ab dem 1. Januar 2014 nur noch die neue elektronische Gesundheitskarte als gültiger Nachweis zu verwenden, um ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Diese Neuregelung hat der Spitzenverband Bund der Krankenkassen in einer entsprechenden Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) beschlossen. Die neue Karte enthält dann die Versichertenstammdaten wie Name, Adresse, Geschlecht und Foto, um Missbrauchsfällen vorzubeugen.

Bis zum 1. Oktober 2014 soll es jedoch möglich sein, auch die bisherigen Versichertenkarten noch einzulesen und über diese mit den Krankenkassen abzurechnen. Voraussetzung ist hierfür allerdings, dass die Karte vom Aufdruck her noch gültig ist und sich der Arzt zur Abrechnung über diese bereit erklärt.

Einen gesetzlichen Anspruch haben die Versicherten hierauf nicht. Andernfalls greift dann ab dem 1. Januar 2014 ein Ersatzverfahren, wonach Versicherte innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung einen gültigen Versicherungsnachweis nachreichen müssen. Ansonsten kann der Arzt dem Versicherten die Behandlung privat in Rechnung stellen. Eine Erstattung dieser Kosten ist dann nur noch möglich, wenn der Versicherungsnachweis spätestens zum Quartalsende vorgelegt wird. Zu beachten ist jedoch, dass das Ersatzverfahren zunächst die Ausnahme bleiben soll. In jedem Fall wird kein Versicherter, der Anfang des kommenden Jahres mit einer alten Karte ärztliche Leistungen beansprucht, nach Hause geschickt.

Schlagworte Krankenkasse | Abrechnung | elektronische Gesundheitskarte | ärztliche Leistungen

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