18. März 2021

Impfberechtigung nach individueller ärztlicher Beurteilung

Die Bundesimpfverordnung vom 11. März 2021 sieht vor, dass im Einzelfall nach ärztlicher Beurteilung ein Impfanspruch mit hoher oder erhöhter Priorität bestehen kann. Ein Antrag auf Einzelfallentscheidung beim Ethikrat entfällt somit. Entsprechend ist nun auch ein neues Antragsformular auszufüllen. Und was passiert mit den "alten" Anträgen? Der VdK hat nachgefragt.

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Das für den Antrag nötige ärztliche Zeugnis kann vom Hausarzt ausgestellt werden, wenn dieser ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus feststellt. Die Ärzte wurden über die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung hierzu beauftragt und stellen ein entsprechendes ärztliches Zeugnis zur Vorlage im Impfzentrum aus.

Wer unter einer der in der hohen Priorität der Bundesimpfverordnung aufgelisteten Krankheiten leidet und sich impfen lassen möchte, muss sich nur noch registrieren. Zum Impftermin sind die ausgefüllte Selbsterklärung sowie ein ärztliches Attest, welches das Vorliegen einer oder mehrerer der betreffenden Krankheiten bescheinigt, mitzubringen. Ein Antrag auf Einzelfallentscheidung beim Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie ist nicht mehr notwendig.

Wer bereits einen Antrag auf Einzelfallentscheidung mit dem alten Formular an den Ethikrat gestellt hatte, wird in einem Antwortschreiben über das weitere Vorgehen informiert, teilte ein Sprecher des Sozialministerium auf Nachfrage des Sozialverbands VdK Rheinland-Pfalz mit.

Die Selbsterklärung sowie der Vordruck zur individuellen ärztlichen Beurteilung können hier aufgerufen werden.

Mehr Informationen auch unter: https://corona.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/impfberechtigung-nach-individueller-aerztlicher-beurteilung-1/

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App für pflegende Angehörige

Digitale Selbsthilfe für pflegende Angehörige; das ermöglicht die kostenlose App „in.kontakt“. Sich vernetzen, austauschen, sprechen und auch sehen trotz Corona-Pandemie, das bietet in digitaler Form die bundesweite Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation für pflegende Angehörige „wir pflegen e. V.“. Hier geht´s zur App

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Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage bieten Firmen ihren Beschäftigten verstärkt Kurzarbeit an. Diese wirkt sich nicht nur auf das ausgezahlte Gehalt, sondern auch auf die Höhe der späteren Rente aus.

Pflegende Angehörige nicht im Stich lassen

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