3. September 2020

Regelung zum Bonusheft wegen Corona-Krise

Wie die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung informiert, verlieren Kinder und Jugendliche, die aufgrund der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 keine Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt wahrnehmen konnten, nicht ihren Bonusanspruch.

Jedoch ist bei dem nächsten Zahnarztbesuch ein entsprechender Eintrag von der Zahnarztpraxis im Bonusheft vorzunehmen, damit die Ansprüche nicht verloren gehen.

Diese Regelung gilt nur für unter 18-Jährige. Für erwachsene Personen, die ohnehin nur einmal pro Kalenderjahr zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen müssen, damit sie den Stempel im Bonusheft erhalten, gilt diese Regelung nicht.

Bonusregelung - was ist das?

Für die Regelversorgung mit Zahnersatz zahlen die gesetzlichen Krankenkassen einen Festzuschuss in Höhe von 50 Prozent. Wenn der Gebisszustand eine regelmäßige Pflege erkennen lässt und die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt über einen bestimmten Zeitraum (5 bzw. 10 Jahre) lückenlos wahrgenommen wurden, kann sich der Festzuschuss um 20 oder 30 Prozent erhöhen. Dies ist der Bonus. Die zahnärztlichen Untersuchungen werden im Bonusheft bei jedem Zahnarztbesuch durch die Zahnarztpraxis festgehalten.

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren müssen einmal pro Kalenderhalbjahr zur Vorsorge, um einen höheren Zuschuss zu erhalten, sollte später Zahnersatz nötig sein.

Ab 18 Jahren ist nur noch eine Vorsorgeuntersuchung pro Kalenderjahr notwendig.

Neue Regelung ab 1. Oktober 2020

Der Festzuschuss der Kosten für die Regelversorgung erhöht sich ab Oktober 2020 von 50 Prozent auf 60 Prozent.

Symbolfoto: Frau beim Zahnarzt
Ab 1. Oktober 2020 steigt der Festzuschuss zum Zahnersatz für gesetzlich Versicherte von 50 auf 60 Prozent. | weiter
03.09.2020 | Claudia Landgraf

Claudia Landgraf

Schlagworte Bonusheft | Vorsorgeuntersuchung Zahnarzt

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