30. Juni 2020

VdK rückt häusliche Pflege in Fokus der Politik

120.000 Menschen in Rheinland-Pfalz werden zu Hause gepflegt. Doch ihnen fehlt ein Sprachrohr und eine Lobby; dies hat die Corona-Krise deutlich gemacht. Nachdem der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz öffentlich vor einem Kollaps der häuslichen Pflege gewarnt hatte, trafen sich Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und VdK-Chef Willi Jäger zum Gespräch. Das Ergebnis: Künftig wird in Quartalsgesprächen zwischen dem VdK und dem Sozialministerium nach konkreten Lösungen gesucht.

Der direkte Draht für die Probleme der häuslichen Pflege steht: VdK-Chef Willi Jäger und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler tauschten – mit Sicherheitsabstand – ihre Visitenkarten mit den persönlichen Handynummern aus. | © Katie Göttlinger


Nach den Sommerferien werden sich die Fachreferenten des Sozialministeriums und des VdK treffen, um zu besprechen, wie die Situation der Pflege in Corona-Zeiten – und darüber hinaus – verbessert werden kann. Bereits Ende April hatte der VdK der Ministerin einige akute Probleme geschildert: Ausländische Pflegekräfte hatten aufgrund der Corona-Pandemie das Land verlassen und die meisten Tagespflegeeinrichtungen mussten schließen. Zudem kannten die Pflegekassen die neuen Verordnungen oftmals nicht und verweigerten den Betroffenen finanzielle Hilfe.

„Wenn man der Corona-Krise etwas Gutes abgewinnen will, dann, dass viele Missstände nun deutlicher werden“, sagte die Sozialministerin im Gespräch mit dem VdK. Dies gelte nicht nur aktuell für die Zustände in der Fleischindustrie, sondern auch für die Situation der häuslichen Pflege. VdK-Vorsitzender Willi Jäger kündigte gegenüber der Ministerin noch eine VdK-Pflegestudie an. Diese bundesweite Studie werde vor der Bundestagswahl erste Ergebnisse zeigen, aus denen der VdK konkrete Forderungen zur Verbesserung der häuslichen Pflege ableiten werde.

Katie Göttlinger

Schlagworte Sabine Bätzing-Lichtenthäler | Häusliche Pflege | Willi Jäger | Corona

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