15. April 2020

Beratungs-Hotline für Menschen mit Behinderung

Die neue Beratungs-Hotline „selbstbestimmt Leben“ unter 01 57 / 34 44 19 34 wurde für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in Zeiten der Corona-Pandemie eingerichtet. Unter der kostenlosen Telefonnummer erhalten die Anrufer Beratung zu Unterstützungsangeboten oder sie finden einfach ein offenes Ohr.

Eine Frau hält einen Telefonhörer in der Hand.

Menschen mit Behinderungen sind in besonderem Maße durch das Corona-Virus und die damit einhergehenden Präventionsmaßnahmen betroffen: Zum einen gehören sie in weiten Teilen zum besonders gefährdeten Personenkreis. Eine Ansteckung kann hier also erhebliche gesundheitsgefährdende Auswirkungen haben. Zum anderen sind viele von ihnen auf unter anderem Pflege, Assistenz, Physio- und Ergotherapie oder auch pädagogische Begleitung angewiesen – also Bereiche, die persönliche Nähe erfordern. Dieses Zusammenspiel macht die aktuelle Situation für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen schwer.

Die Hotline 01 57 / 34 44 19 34 des "Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e. V."(ZsL Mainz) ist Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten kann auf einen Anrufbeantworter gesprochen werden. Mehr Information gibt es auf der Internetseite des ZsL Mainz: https://zsl-mz.de

Schlagworte Corona | Behinderung | Beratung | Hotline

Der VdK hat Sofortmaßnahmen zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen gefordert. SWR Aktuell hat das Thema aufgegriffen und über VdK-Mitglied Heinz Gerhards und seine Ehefrau berichtet, die in einem systemrelevanten Beruf arbeitet und sich nun gleichzeitig um ihren an Demenz erkrankten Ehemann kümmern muss, weil die Tagespflegeeinrichtung geschlossen ist.

App für pflegende Angehörige

Digitale Selbsthilfe für pflegende Angehörige; das ermöglicht die kostenlose App „in.kontakt“. Sich vernetzen, austauschen, sprechen und auch sehen trotz Corona-Pandemie, das bietet in digitaler Form die bundesweite Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation für pflegende Angehörige „wir pflegen e. V.“. Hier geht´s zur App


Kurzarbeit: Absicherung in der Rentenversicherung

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage bieten Firmen ihren Beschäftigten verstärkt Kurzarbeit an. Diese wirkt sich nicht nur auf das ausgezahlte Gehalt, sondern auch auf die Höhe der späteren Rente aus.

Pflegende Angehörige nicht im Stich lassen

Gut Dreiviertel aller Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt. Doch die Corona-Pandemie stellt viele pflegende Angehörige vor große Herausforderungen: Wie sollen sie die Pflege zuhause noch sicherstellen, wenn man Ansteckung verhindern und soziale Distanz wahren muss. Der VdK fordert, die Pflegebedürftigen und die, die pflegen, nicht im Stich zu lassen.

Keine Kündigung wegen Mietrückständen

Wer in Folge der Corona-Krise Einkommensverluste erleidet und deshalb seine Miete nicht mehr bezahlen kann, soll nach dem Wunsch der Bundesregierung geschützt werden. Die Regelung betrifft sowohl Mieter*innen von Wohnraum als auch Gewerbemieter*innen.

Corona: Rettungsschirme auch für die Schwächsten

Bund und Länder spannen Rettungsschirme für die Wirtschaftsunternehmen auf. Die Ärmsten in unserer Gesellschaft haben wenig Chancen, unter diese Schutzschirme zu schlüpfen. Deshalb wird die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verene Bentele, in diesem Videostatement sehr deutlich: "Nicht nur die Wirtschaft braucht Hilfe, insbesondere finanziell schwache Menschen sind während der Corona-Krise auf Hilfe angewiesen."
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Die Geschäftstellen der Kreisverbände finden Sie in ganz Rheinland-Pfalz. Hier finden Sie unsere
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Hier finden Sie unsere Seminare für betriebliche Integrationsteams 2020.

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Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz schult ehrenamtliche Richter. Mehr Infos

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Symbolfoto: Zwei junge Frauen bei der Beratungsstelle einer Krankenkasse.
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Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz bietet für seine Mitglieder Beratung in allen Angelegenheiten des Sozialrechts.

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