21. November 2019

Gesundheit am Arbeitsplatz

Es ist ein Jubiläum: Zum fünften Mal unterstützt der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz eine junge Nachwuchswissenschaftlerin mit 150 Euro pro Monat. Die Wahl fiel diesmal auf Svenja Schmieg, die an der Hochschule Mainz über „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ forschen möchte.

Von links: Marlen Holnick, Leiterin der Abteilung „Sozialpolitik und Sozialrecht“, Stipendiatin Svenja Schmieg und VdK-Landesverbandsvorsitzender Willi Jäger. | © Michael Finkenzeller

„Gesundheit am Arbeitsplatz geht jeden Arbeitnehmer an; schließlich verbringen wir den halben Tag auf der Arbeit“, erläuterte Svenja Schmieg beim Kennenlerngespräch in der VdK-Geschäftsstelle. „Eine große Rolle spielt, wie wir Stress bewältigen. Es geht um geistige und körperliche Stärke, aber auch darum, die Arbeitszeit sinnvoll und zielführend zu nutzen. Entscheidend ist auch das eigene Gesundheitsbewusstsein, wie es aufgebaut und gestärkt werden kann.“

Svenja Schmieg lernt drei Tage wöchentlich an der Uni und arbeitet an zwei Wochentagen in der Notaufnahme des Katholischen Klinikums in Mainz. „Da ich zunächst in der Entwicklungshilfe und später im mittleren Management einer Klinik arbeiten möchte, ist mir der Praxisbezug sehr wichtig“, so Schmieg. „In der Notaufnahme lerne ich viel über Krankheiten und Therapiemaßnahmen, aber auch über die Tücken unseres Gesundheitssystems.“

Für Marlen Holnick, Leiterin der Abteilung „Sozialpolitik und Sozialrecht“, ist „Gesundheit am Arbeitsplatz“ eines der dringendsten gesellschaftlichen Themen überhaupt: „Die Hälfte aller Arbeitstätigen in Deutschland sieht sich als burnout-gefährdet. Aus unserer Mitgliederberatung wissen wir, wie häufig diese Erschöpfungszustände auch zu Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit führen können. Dem könnte man durch ein ‚Betriebliches Gesundheitsmanagement‘ entgegenwirken.“

VdK-Landesverbandsvorsitzender Willi Jäger wünschte der Stipendiatin neben Ausdauer und Beharrlichkeit auch Spaß an der Arbeit und natürlich viel Erfolg: „Die kommenden Monate bis zu ihrem Abschluss werden sehr anstrengend. Aber der Aufwand lohnt sich! Ich bin mir sicher, dass viele Menschen von ihren Forschungsergebnissen profitieren werden.“

Michael Finkenzeller

Schlagworte Stipendiatin | Gesundheit

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