23. Oktober 2019

Arm im Alter

Wer Kinder erzieht, länger arbeitslos ist oder Angehörige pflegt, kann davon ausgehen, dass sich dies negativ auf die Rentenhöhe auswirkt. Es reicht aber auch, in einer Branche wie dem Einzelhandel tätig zu sein, die traditionell nicht gerade hohe Löhne zahlt: Um nach 45 Jahren Berufstätigkeit eine Rente zu erzielen, die über der Grundsicherung liegt, müssten diese Jahre mit Einkommen von mehr als 23.000 Euro (Stand 2018) belegt sein.

© imago/steinach


Aus eigener Kraft im Rentenalter noch aus der Armut zu entkommen, ist nahezu unmöglich. Denn nur wenige Menschen finden eine Hinzuverdienstmöglichkeit, die ein auskömmliches Einkommen abwirft. Die sogenannte Armutsgefährdungsquote ist zwischen 2010 und 2016 von 13,4 Prozent auf 18 Prozent gestiegen.

Armutsgefährdung


Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff der Armutsgefährdung? Als von Armut bedroht gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Menschen zur Verfügung hat. Vor einigen Jahren war dies noch jede/r achte Rentner/in, zurzeit ist es jede/r sechste, bald jede/r fünfte. Ein weiterer Indikator ist die zunehmende Überschuldung. Standen 2008 noch 119.000 Personen ab 70 Jahren bei jemandem „in der Kreide“, waren es 2018 263.000 Menschen, also mehr als doppelt so viele.

Das aktuelle Thema des Monats November 2019 informiert über Möglichkeiten, im Alter finanzielle Hilfen zu erhalten. Zudem stellen wir die VdK-Forderungen vor, mit denen wir Menschen jeden Alters ein finanzielles Auskommen ermöglichen wollen.

Hier unser Thema des Monats als Broschüre

Nadine Gray

Schlagworte Armut | Senioren | Rentner | Rente

Service für blinde und sehbehinderte Leserinnen und Leser:


Unser Thema des Monats können Sie sich hier als reines Textformat (rtf-Datei) herunterladen:

TdM November 19 Arm im Alter.rtf (6,31 MB, RTF-Datei)

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TdM November 19 Arm im Alter.pdf (298,26 KB, PDF-Datei)

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