Gesundheit erhalten, Gesundheit verbessern

Deutsche Rentenversicherung unterstützt Prävention – Vor Antragstellung mit Arzt sprechen

Es ist nicht selbstverständlich, steigende Anforderungen sowohl im Beruf als auch im Alltag zu meistern. Wiederkehrende Schmerzen, Probleme mit dem Gewicht oder andere Warnsignale des Körpers signalisieren, dass etwas nicht stimmt. Diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen dürfen nicht ignoriert oder zu spät behandelt werden; sonst können sie chronisch werden und die Arbeitsfähigkeit sowie Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Handeln, bevor‘s chronisch wird: Wiederkehrende Schmerzen sind deutliche Warnsignale des Körpers. | © Aleksej/fotolia.com

Nicht nur Krankenkassen, sondern auch die Deutsche Rentenversicherung bietet allen Berufstätigen Präventionsleistungen an. Mit diesen Angeboten zu Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung sollen Berufstätige unterstützt werden. Mithilfe von Physiotherapeuten, Ernährungsberatern sowie Psychologen werden Gruppen mit Gleichgesinnten angeleitet und motiviert. Ziel der Prävention ist es, die Gesundheit zu erhalten und zu verbessern. Gute Ernährung, regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen sowie psychologische Strategien zum Selbstmanagement helfen, mit Stress besser umzugehen.

Eine Präventionsleistung kann bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt werden, sobald sich erste gesundheitliche Beeinträchtigungen zeigen und ein versichertes Arbeitsverhältnis besteht. Dabei reicht es, wenn in den letzten zwei Jahren vor dem Präventionsantrag mindestens sechs Monate eine versicherte Beschäftigung ausgeübt wurde. Woher die gesundheitlichen Beschwerden kommen, ist dabei unerheblich. Sie können im persönlichen Verhalten liegen – die häufigsten Gründe sind Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung. Oder sie sind durch andere Faktoren ausgelöst – zum Beispiel schlechtes Betriebsklima, familiärer Stress oder finanzielle Sorgen. Gerade Alleinerziehende sind überdurchschnittlich stark belastet.

Jede Präventionsleistung ist auf mehrere Monate angelegt und läuft überwiegend berufsbegleitend – also außerhalb der Arbeitszeit. Die Betroffenen werden zu Expertinnen oder Experten ihrer eigenen Gesundheit und lernen, die Inhalte in ihren Alltag zu integrieren. Ziel ist eine höhere Leistungsfähigkeit und eine bessere Lebensqualität. Ein Antrag auf eine Präventionsleistung kann per Post an die Rentenversicherung geschickt werden.

Wichtig wäre allerdings, vor der Antragstellung mit einem Arzt zu sprechen. Das kann zum Beispiel eine Hausärztin oder Hausarzt sein oder auch eine Betriebsoder Werksärztin beziehungsweise ein Betriebs- oder Werksarzt. Die Mediziner müssen Präventionsleistungen schriftlich empfehlen. Diese Bescheinigung muss dem Antrag beigefügt werden.

Wer mehr erfahren möchte, kann das Beratungsangebot der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch nehmen. Die Formulare zur Antragstellung stehen auch auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung
zum Herunterladen:

www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Praevention

Ida Schneider

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