27. Mai 2019

Im Wettstreit um die gute Sache

20. Ordentlicher Landesverbandstag in Mainz wählt Gremien und diskutiert über Sozialpolitik

Willi Jäger bleibt Vorsitzender des Sozialverbands VdK Rheinland-Pfalz und leitet den Verband zusammen mit dem neu gewählten Vorstand vier weitere Jahre. Zur Eröffnungsveranstaltung kamen viele Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft, darunter auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Festrede hielt VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Prominenz im Publikum und auf der Bühne (von links): VdK-Landeschef Willi Jäger, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und VdK-Präsidentin Verena Bentele.
Prominenz im Publikum und auf der Bühne (von links): VdK-Landeschef Willi Jäger, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und VdK-Präsidentin Verena Bentele. | © Michael Finkenzeller

Landesverbandstag 2019

Impressionen vom VdK-Landesverbandstag 2019 in Mainz

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  • Der geschäftsführende Vorstand, von links: Werner Faber, Christa Schulz, Rainer Zins, Karl-Rainer Heiderich und Willi Jäger.
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  • In der Staatkanzlei: Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und ...
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  • ... VdK-Präsidentin Verena Bentele.
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  • Aus den Fraktionen, von links: Christian Baldauf (CDU), Dr. Bernhard Braun (Grüne), Cornelia Willius-Senzer (FDP) und Jens Guth (SPD).
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  • 140 Delegierte wählten Gremien und Ausschüsse.
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  • Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Gespräch mit SWR-Moderator Christian Döring.
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  • Gesprächsthema: Die Rentenkampagne
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  • Alle (vier) Jahre wieder: Der Landesverbandstag ist das höchste beschließende Organ des VdK.
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Die Wahlen am Landesverbandstag begannen mit einem Paukenschlag, denn überraschend bewaben sich zwei Kandidaten um den Vorsitz: Der bisherige „Amtsinhaber“ Willi Jäger und der Ahrweiler Kreisverbandsvorsitzende Heinz-Wilhelm Schaumann. Nach der Auszählung entfielen 90 der 138 gültigen Stimmen auf Willi Jäger, was einem Anteil von 65 Prozent entspricht. „Ich danke den Delegierten für ihr Vertrauen und nehme die Wahl an“, sagte Jäger, der seit 2013 Landesverbandsvorsitzender ist.

Wiedergewählt als seine Stellvertreter wurden Christa Schulz aus dem Kreisverband Ahrweiler und Werner Faber aus dem Kreisverband Trier-Saarburg. Neu im geschäftsführenden Vorstand sind Schatzmeister Karl Rainer Heiderich, ebenfalls aus Trier-Saarburg, und Schriftführer Rainer Zins vom Kreisverband Rhein-Lahn. Alle weiteren Gremien finden Sie hier: VdK-Landesverbandsgremien.

Zuvor hatten rheinland-pfälzische Politikerinnen und Politiker die gesellschaftliche Rolle des VdK gewürdigt. Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler empfing Delegierte und Ehrengäste in der Staatskanzlei. Bei der Eröffnungsveranstaltung diskutierten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Verena Bentele über aktuelle sozialpolitische Themen, danach die Vorsitzenden der rheinland-pfälzischen Landtagsfraktionen.

Im Zwiegespräch forderte Bentele, dass „wirklich alle in die Rente einzahlen müssen“. Großen Widerspruch gebe es vor allem bei Beamten. Die VdK-Präsidentin betonte, dass „es nicht darum geht, jemandem etwas wegzunehmen. Sondern um Gerechtigkeit!“ Beamte erhielten bei gleicher Aufgabe teilweise das Doppelte an Altersversorgung eines angestellten Kollegen; das sei für den VdK nicht nachvollziehbar.

Malu Dreyer mahnte, dass man eine solche „Systemumstellung“ nicht gegen den Willen von Menschen durchsetzen dürfe, sondern dafür werben müsse. Allerdings könne sie sich eine „Wahlmöglichkeit für Beamte“ vorstellen.

Auch Willi Jäger hatte in seiner Begrüßungsrede für eine Renten-Reform geworben. Besonders kritisierte er, dass Generationen gegeneinander ausgespielt würden. Eine gute Rente sei möglich, ohne junge Menschen stärker zu belasten. Voraussetzung dafür sei, dass nicht nur „Arbeitgeber, Aktionäre und Superreiche“ sich die „größten Stücke aus dem Kuchen schneiden“, sondern alle beteiligt würden. „1950 brauchten wir 14 Prozent der Wirtschaftskraft für die Rentner. Heute sind es 30 Prozent. Aber 1950 war die Wirtschaftskraft so groß wie ein Keks. Heute ist sie eine dreistöckige Torte. Es gibt mehr zu verteilen!“

Michael Finkenzeller

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