23. Februar 2018

Begriffserklärungen zur Grundsicherung für Erwerbsfähige

Die „Forschungsgruppe Wahlen“ fragt in ihrem Politbarometer regelmäßig ab, welche politischen Probleme die Wählerinnen und Wähler in Deutschland als die wichtigsten einschätzen. Über Jahre dominierte bei den Ergebnissen die Arbeitslosigkeit, im ganzen vergangenen Jahrzehnt nahm sie die unangefochtene Spitzenposition ein.

© Kurt F. Domnik/pixelio.de


Seit 2015 führt hingegen der Themenkomplex Ausländer/Integration/Flüchtlinge diese Prioritätenliste an, und auch die Themen Bildung und Renten haben in den letzten Jahren das Thema Arbeitslosigkeit in den Hintergrund gedrängt. Die deutsche Wirtschaft brummt, der alte Angstgegner Arbeitslosigkeit scheint seinen Schrecken verloren zu haben.

Auch für den Januar 2018 vermeldet die Bundesagentur für Arbeit einen „schwungvollen Start“, wonach die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Januar des Vorjahres wieder deutlich gesunken und die Zahl der Erwerbstätigen weiter gestiegen sei. Eine Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent bedeutet aber gleichzeitig auch: in Deutschland sind noch immer 2.570.000 Menschen ohne Job.

Und das sind nur diejenigen, die von der Arbeitsagentur tatsächlich als arbeitslos gezählt werden. Hinzu kommen Ein-Euro-Jobber, Teilnehmende an Weiterbildungsprogrammen, Arbeitslosengeld-Beziehende über 58 Jahre, kranke Arbeitslose und solche, die von privaten Arbeitsvermittlern betreut werden. Nicht zuletzt gibt es die sogenannte „stille Reserve“ derer, die nicht erwerbstätig sind, die ihre Jobsuche aber entmutigt aufgegeben haben und in keiner Statistik mehr auftauchen – über ihre Anzahl kann es natürlich nur Schätzungen geben.

Wer in Deutschland arbeitslos ist, sieht sich einem Dschungel aus unterschiedlichen Begriffen ausgesetzt: ein Amtsdeutsch, das zwar präzise ist, es den Betroffenen aber schwer macht, sich zurechtzufinden. Gerade im Bereich der Grundsicherung für Erwerbsfähige, umgangssprachlich meist unter „Hartz IV“ gefasst, gibt es viele Voraussetzungen und Regelungen, sodass man schnell den Überblick verliert. Oder kennen Sie spontan den Unterschied zwischen einer Haushaltsgemeinschaft und einer Bedarfsgemeinschaft?

Daher möchte dieses Thema des Monats eine Art Glossar sein, das häufige und nicht immer gleich einleuchtende Begriffe erläutert.

Siehe hierzu auch unser Thema des Monats April 2014

  • Es kommt nicht selten vor, dass die persönliche Meldung der Arbeitslosigkeit schon an der Pforte der „Agentur für Arbeit“ scheitert – vor allem bei Personen, die arbeitsunfähig geschrieben sind oder kein Krankengeld mehr erhalten.

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Arbeitslos ist nicht gleich arbeitslos – es gibt verschiedene Wege, über die Arbeitssuchende Geld beziehen können. Jeder dieser Wege hat andere Voraussetzungen und Konsequenzen. Grund dafür sind die unterschiedlichen Prinzipien unseres Sozialstaats. | weiter

Wer in Deutschland arbeitslos ist, sieht sich einem Dschungel aus unterschiedlichen Begriffen ausgesetzt: ein Amtsdeutsch, das zwar präzise ist, es den Betroffenen aber schwer macht, sich zurechtzufinden. Kennen Sie spontan den Unterschied zwischen einer Haushaltsgemeinschaft und einer Bedarfsgemeinschaft? | weiter

Unser Thema des Monats März als pdf-Datei zum Herunterladen: TdM März 2018 Begriffserklärungen Grundsicherung.pdf (488,23 KB, PDF-Datei)



Unser Thema des Monats März als Broschüre

Moritz Ehl

Weg mit den Barrieren

Kampagnenmotiv von "Weg mit den Barrieren!" - Ein Männchen mit Rollator scheitert an einer unüberwindbaren Treppe


Mit der bundesweiten VdK-Kampagne „Weg mit den Barrieren!“ richtet sich der VdK an die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen. Herzstück der Kampagne ist die „Landkarte der Barrieren“. Mitmachen ist einfach: Wer eine Barriere entdeckt, trägt sie auf www.weg-mit-den-barrieren.de ein.

VdK-TV: Inklusion ist kinderleicht - Unterricht mit der VdK-Schulberaterin (UT)

Wie geht lesen, wenn man nichts sieht? Wie schiebt sich ein Rollstuhl? Die Kinder aus der zweiten Grundschulklasse in Eichenau bei München bekommen spielerisch einen Einblick in den Alltag behinderter Menschen. Möglich macht das die ehemalige Lehrerin Gertrud Weidinger. Sie ist eine von 59 ehrenamtlichen Schulbeauftragten des Sozialverbandes VdK Bayern in Sachen Inklusion.

VdK-Hotel "Haus Oberwinter"

Übernachten Sie in traumhafter Umgebung mit einer einmaliger Lage im Grünen südlich der Bundesstadt Bonn und einer atemberaubenden Aussicht auf den Rhein. Das VdK-"3 Sterne Superior" "Hotel Haus Oberwinter" liegt, ruhig und doch verkehrsgünstig, auf der Rheinhöhe zwischen Bonn und Koblenz. Das Hotel wurde mit dem Siegel "Barrierefreiheit geprüft" ausgezeichnet. Klicken Sie hier www.haus-oberwinter.de


Sie haben Fragen an uns oder möchten Unterlagen anfordern. Nehmen Sie einfach und schnell Kontakt zu uns auf. | weiter

Unser Kooperationspartner

Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz und der Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland e. V. haben für ihre Mitglieder eine Kooperation abgeschlossen. | weiter
Hintergrund ist, dass der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz nur in sozialrechtlichen aber nicht in steuerrechtlichen Angelegenheiten beraten darf. Steuerrechtliche Fragen stellen sich aber oft in Zusammenhang mit Schwerbehinderung, Rente oder Pflege. Damit die VdK-Mitglieder auch in diesem Bereich eine gute und günstige Beratung erhalten, hat der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz eine Kooperation mit dem Steuerring vereinbart.
© VdK

Die Geschäftstellen der Kreisverbände befinden sich flächendeckend in Rheinland-Pfalz. Hier finden Sie eine Liste unserer
Kreisverbände

© imago/blickwinkel

Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz schult die Vertrauensleute der Schwerbehinderten.
Schulungstermine 2018

© Michael Finkenzeller

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz Schulungen für ehrenamtliche Richter. Die neuen Termine für die Sozialrichterschulung.

© Ringhotel Haus Oberwinter

Das VdK-Hotel "Haus Oberwinter" liegt in traumhafter Umgebung oberhalb von Oberwinter mit Blick auf den Rhein.
www.haus-oberwinter.de

Symbolfoto: Zwei junge Frauen bei der Beratungsstelle einer Krankenkasse.
© AOK-Mediendienst

Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz bietet für seine Mitglieder Beratung in allen Angelegenheiten des Sozialrechts.