7. Februar 2018

VdKler prüfen Entscheidung der Krankenkassen

Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz hat 15 VdK-Mitglieder geschult, die in AOK-Widerspruchausschüssen sitzen. Warum ist ihre Aufgabe so wichtig? Ganz einfach: Sie können Entscheidungen der Krankenkasse revidieren, und so Versicherten zu ihrem Recht verhelfen.

Die VdK-Referenten: Vorstandsmitglied Roland Brendel (4. von rechts), Frederic Grange (dritter von rechts), Geschäftsführer des VdK-Kreisverbands Ludwigshafen und Marlen Holnick (2. von rechts), Abteilungsleiterin für Sozialpolitik und Sozialrecht. | © Katie Göttlinger


Lehnt die AOK eine Leistung ab, können Versicherte dagegen Widerspruch einlegen. Der Ausschuss prüft als neutrales und unabhängiges Gremium die ursprüngliche Entscheidung auf Grundlage geltender Gesetze und aller eingereichten Unterlagen. In berechtigten Fällen kann der Widerspruchsausschuss Entscheidungen zugunsten des Versicherten revidieren.

Die eintägige VdK-Schulung in Mainz fand im Anschluss an die Sozialversicherungswahlen 2017 statt. Gleich drei erfahrene VdK-Referenten standen den Schulungsteilnehmern Rede und Antwort: Vorstandsmitglied Roland Brendel, Marlen Holnick (Abteilungsleiterin für Sozialpolitik und Sozialrecht) sowie Frederic Grange (Geschäftsführer des Kreisverbands Ludwigshafen).

Kritik an AOK


Damit die VdKler im Widerspruchsausschuss fundierte Entscheidungen treffen können, gab es eine Einführung in die sozialrechtlichen Grundlagen, Informationen über wichtige Urteile sowie einen regen Erfahrungsauschtausch über die generelle Arbeit in den Ausschüssen. Außerdem wurde kritisiert, dass die AOK manchen Widerspruchsauschüssen die Unterlagen zu spät oder gar nicht zustellt; dadurch wird die Arbeit erschwert oder unmöglich. Der Sozialverband VdK hat deshalb angekündigt, sich an die AOK-Verantwortlichen zu wenden, um diesen Misstand schnellst möglich zu beenden.

KG

Schlagworte Widerspruchsausschuss | AOK | Krankenkassen | Schulung

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