28. Juni 2017

Betreuungskosten absetzen

Aufwendungen für Kinder werden steuerlich begünstigt

Kinderbetreuungskosten können seit 2012 wesentlich besser abgezogen werden: Es wird nämlich nicht mehr zwischen beruflichen und privaten Kinderbetreuungskosten unterschieden. Die Aufwendungen sind für Kinder von 0 bis 14 Jahren mit Zweidritteln der Aufwendungen und maximal 4000 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig. Der Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland e. V. (Steuerring) gibt als VdK-Kooperationspartner einen Überblick für Familien.

Auch Aufwendungen für den Kindergarten können steuerlich abgesetzt werden. | © Pixabay

Begünstigt sind Aufwendungen zum Beispiel für Kindergarten, Kinderhort, betreute Grundschule oder eine Tagesmutter. Die Betreuungskosten müssen unbar, also per Überweisung, Dauerauftrag oder SEPA-Lastschriftmandat, gezahlt werden und es wird eine Rechnung beziehungsweise ein Betreuungsvertrag benötigt.

Wenn das Kind eine Schule besucht, für die Schulgeld gezahlt werden muss, kann das Schulgeld zu 30 Prozent (maximal 5000 Euro) als Sonderausgaben abgezogen werden. Dabei ist es inzwischen egal, ob es sich um eine allgemeinbildende Schule oder um eine berufliche Schule handelt. Die Schule muss allerdings in Deutschland oder in einem Land der EU liegen. Auch der Besuch einer Deutschen Schule im Ausland ist begünstigt.

Weitere Ausbildungskosten gelten als außergewöhnliche Belastungen und werden bei erwachsenen, auswärtig untergebrachten Kindern lediglich über den Ausbildungsfreibetrag mit bis zu 924 Euro pro Jahr gefördert.

Weitere Informationen gibt der Steuerring unter der kostenlosen Telefonnummer 0 800 9 78 48 00, auf seiner Internetseite unter www.steuerring.de oder in seinen Beratungsstellen.

Schlagworte Steuern | Kinderbetreuungskosten

Steuer
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