5. Mai 2016

Klare Ziele für Barrierefreiheit!

Privatwirtschaft verpflichten, Ausbildung für Bauberufe erweitern

Die neue rheinland-pfälzische Landesregierung soll barrierefreie Umbauten vorantreiben und finanziell unterstützen, besonders bei Privatanbietern wie Geschäften oder Arztpraxen. Das fordert der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. „Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht, genau wie die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, das Recht auf Bildung oder der Schutz unserer Kinder“, so VdK-Landesverbandsvorsitzender Willi Jäger. „Und dieses Recht müssen wir als Gesellschaft annehmen, einfordern und durchsetzen.“

VdK-Landesverbandsvorsitzender Willi Jäger besuchte anlässlich des Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai eine Veranstaltung in Mainz. | © Dominika Klemmer


Positiv bewertet Jäger, dass die neue Landesregierung „überprüfbare Ziele und Zeitvorgaben zur Umsetzung einer umfassenden Barrierefreiheit“ festlegen wolle. Dieser Ankündigung im Koalitionsvertragsentwurf müssten schnellstmöglich Taten folgen.

Darüber hinaus müsse das Landesgesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen ergänzt werden. „Barrierefreiheit muss ein Schwerpunkt werden bei der Ausbildung für Bauberufe sowie für Städte- und Verkehrsplaner“, so Jäger. „Der Trend geht zwar in die richtige Richtung, aber es gibt immer noch zu viele Fachleute, die von Barrierefreiheit kaum Ahnung haben. Dieses Problem muss man von der Wurzel her bekämpfen, nämlich direkt bei der Ausbildung, und zwar verpflichtend.“

Der Sozialverband VdK ist mit 190.000 Mitgliedern landesweit und 1,75 Millionen Mitgliedern deutschlandweit die größte Interessenvertretung aller Menschen mit Behinderungen. Mit der diesjährigen Kampagne „Weg mit den Barrieren!“ kämpft der VdK öffentlichkeitswirksam für eine barrierefreie Gesellschaft. Interessierte können sich auf der Seite www.weg-mit-den-barrieren.de informieren und als Unterstützer eintragen.

Michael Finkenzeller

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