27. November 2013

VdK zum Koalitionsvertrag

Kritik am Konzept zur solidarischen Lebensleistungsrente

Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz begrüßt, dass drei seiner Kernforderungen in den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD mit aufgenommen wurden. „Dass die von uns seit Jahren geforderte ‚Mütterrente` umgesetzt werden soll, ist eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen Altersarmut“, sagte Willi Jäger, VdK-Landesverbandsvorsitzender. Auch die geplante abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren nach 45 Beitragsjahren sei ein richtiges Signal.

Bei der für 2017 vorgesehenen „solidarische Lebensleistungsrente“ für Geringverdiener von bis zu 850 Euro im Monat, sieht der VdK allerdings noch Nachbesserungsbedarf. Denn diese Leistungen sollen nach den bisherigen Plänen nur Menschen zustehen, die 40 Beitragsjahre in der Rentenversicherung eingezahlt haben sowie eine eigene betriebliche oder private Altersvorsorge nachweisen können. „Hier wurde die Messlatte zu hoch gehängt, diese Voraussetzungen kann nur ein sehr kleiner Personenkreis erfüllen“, kritisierte Jäger.

„Die Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem reicht ein Mindestlohn in dieser Höhe für viele Menschen nur zum Überleben, aber nicht zum Leben“, so Jäger. „Wir werden als deutschlandweit größte Interessenvertretung von sozial schwachen Menschen sehr genau hinschauen, dass die ,Große Koalition` auch alle von uns geforderten Punkte umsetzt!“

Katie Scholl

Schlagworte Koalitionsvertrag | Große Koalition | Altersarmut | Rente | Mütterrente

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