Zu dem seit mehr als 100 Jahren funktionierenden, umlagefinanzierten staatlichen Rentensystem gibt es keine krisen- und armutsfeste Alternative. Die Privatisierung der Altersvorsorge und der Ausstieg aus der Parität ist ein Irrweg.
DIE LINKE will deshalb zur alten Rentenformel zurückkehren und das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben. Wir wollen eine solidarische Erwerbstätigenrente, die alle Einkunftsarten einbezieht, auch Beamte, Selbständige oder Bundestagsabgeordnete. Die Beitragsbemessungsgrenze muss deutlich abgesenkt, langfristig abgeschafft und die Rente mit 67 rückgängig gemacht werden. Nur wenn alle Erwerbstätigen in die Rentenkasse einzahlen, kann die Altersrente langfristig gesichert werden. Um die daraus entstehenden Rentenansprüche zu deckeln, soll ab einer bestimmten Beitragssumme der Rentenanspruch abgeflacht werden. Darüber hinaus fordert DIE LINKE eine armutsfeste Mindestrente von 1050 Euro monatlich. Dies verhindert Altersarmut bei Erwerbsminderung oder lange Arbeitslosigkeit. Alle Menschen sollen nach 40 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Dies soll ab 60 Lebensjahren möglich sein. Der Zugang zu Erwerbsminderungsrenten muss erleichtert und Abschläge müssen gestrichen werden.

Schlagworte Die Linke | Rente | Altersarmut | Rentenformel


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