Krankenversicherung/Gesundheit

Kostenfaktor Pflegebedürftigkeit: Das Bundessozialgericht hat eine Entscheidung zur Entsorgung von Inkontinenzmaterial gefällt. | weiter
11.07.2018 | Moritz Ehl
Symbolfoto: Verschiedene Medikamente liegen in einer Apotheke aufgereiht zum Abholen.
Viele der mehr als 70 Millionen gesetzlich krankenversicherten Menschen in Deutschland müssen seit dem 1. April 2018 mit mehr Zuzahlungen zu rezeptpflichtigen Arzneimitteln rechnen. Wo bisher keine Zuzahlungen anfielen, können fünf bis zehn Euro pro verordnetem Medikament fällig werden, teilte der Deutsche Apothekerverband (DAV) mit. | weiter
03.04.2018 | dpa
Zwei Versicherte aus Hessen klagten, um gegenüber ihrer Krankenkasse eine versuchsweise Therapie mit Cannabis durchzusetzen. Wie beide Verfahren ausgegangen sind, erfahren Sie hier. | weiter
01.03.2018 | Moritz Ehl
Symbolfoto: Geldscheine, ein Stethoskop und ein Taschenrechner
Gesetzliche Krankenkassen dürfen Blindengeld nicht für die Berechnung der Beitragshöhen heranziehen. Dies hat das Sozialgericht Mainz in einem am 1. Februar 2018 veröffentlichten Fall entschieden | weiter
| dpa
Symbolfoto: Eine Statue der Justitia
Entscheidet eine Krankenkasse nicht innerhalb der gesetzlichen Frist über den Antrag eines Versicherten, gilt die geforderte Leistung als genehmigt. Das hat das Bundessozialgericht am 8. November 2017 in Kassel klargestellt | weiter
08.11.2017 | dpa
Außenansicht des Bundessozialgerichts in Kassel
Das Bundessozialgericht hatte zu entscheiden, ob aus der Zahlung eines „betrieblichen Ruhegeldes“ des früheren Arbeitgebers Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen sind. | weiter
07.09.2017 | Claudia Landgraf
Symbolfoto: Ein Arzt und eine Ärztin im Gespräch
Eine Erprobungsstudie soll klären, ob Fettabsaugung (Liposuktion) eine Behandlungsalternative bei Lipödem sein kann. Dies hat der "Gemeinsame Bundesausschuss" (G-BA) am 20. Juli 2017 beschlossen. Nach Auffassung des G-BA ist die Evidenz der Behandlungsmethode bislang nicht belegt, die Studie soll nun die Erkenntnislage verbessern. | weiter
05.09.2017 | Marlen Holnick
Ein Sozialhilfeempfänger, der Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezieht (SGB XII), klagt auf Erstattung von Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Weil diese jedoch über dem Basistarif liegen, entschiedet das Landessozialgerichts Baden-Württemberg gegen den Sozialhilfeempfänger. | weiter
31.08.2017 | Marlen Holnick
Symbolfoto: Scrabble-Steine bilden das Wort "Arbeitsmarkt"
Wer aus gesundheitlichen Gründen seine bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben kann und deshalb arbeitsunfähig ist, kann sich dennoch im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen. Eine Verpflichtung zur Beantragung von Krankengeld besteht nicht. | weiter
29.08.2017 | Claudia Landgraf
Symbolfoto: Ein Stethoskop und Geldscheine
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom 4. Oktober 2016 waren 2015 trotz allgemeiner Krankenversicherungspflicht 80.000 Menschen ohne Versicherungsschutz in Deutschland. Das entsprach 0,1 Prozent der Bevölkerung. Die allgemeine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht seit 1. April 2007 für alle Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben. In der privaten Krankenversicherung gilt dies seit dem 1. Januar 2009. | weiter
Keine Ausnahme für Karnevalshochburgen: Braucht ein Versicherter eine Verlängerung seiner Krankschreibung, muss er sich auch an einem Rosenmontag darum kümmern. Das entschied das Sozialgericht Koblenz rechtskräftig. | weiter
20.06.2017 | dpa
Symbolfoto: Kleingeld
Wird einem Arbeitnehmer im Rahmen einer Abfindungsvereinbarung seine betriebliche Altersrente einmalig ausgezahlt, handelt es sich nicht um beitragspflichtiges Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung, sondern um einen Versorgungsbezug. Deshalb gelten andere Regeln für die Krankenversicherungsbeitragspflicht. So hat es das Landesssozialgericht Hessen mit Urteil vom 9. Februar 2017 entschieden. | weiter
29.05.2017 | Marlen Holnick
Symbolfoto: Ein Mann hilft einer bettlägerigen Frau beim Essen.
Für die Kostenübernahme eines Krankenbetts beziehungsweise Pflegebetts kommt sowohl die Krankenkasse als auch die Pflegekasse in Frage. | weiter
29.05.2017 | Marlen Holnick
Foto: Fünf,Zehn und zwei Zwanzig-Euro-Scheine mit Münzengeld darauf liegend
In zwei aktuellen Urteilen des Bundessozialgerichtes vom 11. Mai 2017 wurde über den Krankengeldanspruch bei irrtümlich nichterstellten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen durch den Vertragsarzt entschieden. | weiter
19.05.2017 | Claudia Landgraf
Haben Babys ein auffällig Kopfform, kann diese mit einer sogenannten Kopforthese, die wie ein Helm aussieht, behoben werden. Die Kosten für diese Behandlung muss die Krankenkasse jedoch nicht übernehmen, hat das Bundessozialgericht entschieden. | weiter
18.05.2017
Symbolfoto: Ein Richterhammer mit einem Paragraphen-Zeichen darauf
Der Anspruch auf Krankengeld setzt im Einzelfall nicht zwingend eine förmlich bescheinigte Arbeitsunfähigkeit voraus. Eine Feststellung der Arbeitsunfähigkeit durch einen Arzt und dessen Mitteilung gegenüber der Krankenkasse ist ausreichend. | weiter
15.05.2017
Foto: eine Hand hält zwischen Daumen und Zeigefinger ein Hörgerät
Inwieweit müssen Krankenkassen einer hochgradig schwerhörigen Person ein Hörgerät bezahlen, dessen Kosten über dem Festbetrag von bis zu 784,94 Euro liegen? Diese Frage hat das Sozialgericht Hamburg in einem konkreten Fall beantwortet. | weiter
09.05.2017 | Marlen Holnick
Symbolfoto: Eine junge Mutter hält ihr Baby auf dem Arm.
Auch während des Bezuges von Elterngeld kann es rechtmäßig sein, dass freiwillig Versicherte in die gesetzliche Krankenversicherung Beiträge entrichten. Dies haben Richter des Bundessozialgerichts am 30. November 2016 entschieden. | weiter
26.04.2017 | Marlen Holnick
Symbolfoto: Eine Justitia-Statue und ein Paragraphen-Zeichen
Im Krankenversicherungsrecht gilt eine beantragte Behandlung als genehmigt, sofern die gesetzlichen Krankenkassen zu spät über Leistungsanträge ihrer Versicherten entscheiden.Diese Neuregelung wurde mit dem Patientenrechtegesetz mit aufgenommen. | weiter
25.04.2017 | Marlen Holnick
Eine wirksame Patientenverfügung muss nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) möglichst konkret sein. Im Zweifel sollte ein Gericht aber versuchen herauszufinden, wie ein Patient entschieden hätte, wenn er noch selbst bestimmen könnte. | weiter
27.03.2017 | dpa
Die Zahl der Apotheken in Rheinland-Pfalz sinkt und sinkt – und das hat auch mit der Schließung von Landarzt-Praxen zu tun. | weiter
23.03.2017 | Christian Kretschmer/Doreen Fiedler
Transport
Symbolfoto: Ein Rettungswagen
Zum 1. Januar 2017 ist der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft getreten. Bislang gab es drei Pflegestufen, nun erfolgt die Einteilung in fünf Pflegegrade. Wir erläutern, welche Auswirkungen die Systematik der neuen Pflegegrade im Sozialgesetzbuch XI auf die Kostenübernahme bei Krankentransporten hat. | weiter
02.01.2017 | Marlen Holnick
Foto: Patient mit Krücken verlässt Praxis, rechts steht Krankengymnastin
Patienten, die auf Kosten der gesetzlichen Kranken- oder Rentenversicherung im Krankenhaus oder in einer Reha-Klinik behandelt werden, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. | weiter
17.10.2016 | Marlen Holnick
Symbolfoto: Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, drumherum verstreute Pillen
Allgemeine Vergesslichkeit oder eine seit langem bestehende psychische Erkrankung sind keine Wiedereinsetzungsgründe. Wird also in Folge dessen eine Frist versäumt, können sich Betroffene nicht auf die Erkrankung berufen und so das Fristversäumnis ungeschehen machen. | weiter
05.10.2016 | Marlen Holnick
Symbolfoto: Ein Pen zur Blutzuckermessung bei Diabetikern und ein Finger mit einem kleinen Blutstropfen
Das Landessozialgericht Schleswig-Holstein hat in seinem Urteil vom 26. April 2016 entschieden, dass Blutzuckermessungen und die Vergabe von zusätzlichen Insulindosen auch bei pumpengesteuerten Insulintherapien bei der Ermittlung des Grundpflegebedarfes unberücksichtigt bleiben. | weiter
19.07.2016 | Claudia Landgraf
Ein Paragraph liegt über einer Computertastatur.
Die Zahlung von Verletztengeld aufgrund eines Unfalls aus einer selbstständigen Nebentätigkeit schließt den gleichzeitigen Anspruch auf Krankengeld durch die gesetzliche Krankenversicherung für die hauptberufliche Beschäftigung nicht aus. | weiter
11.07.2016 | Claudia Landgraf
Symbolfoto: Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, drumherum verstreute Pillen
Über zwei Drittel aller abhängig Beschäftigten ist im vergangenen Jahr trotz ausgeprägtem Krankheitsempfinden bei der Arbeit erschienen. Dies zeigt die Auswertung des DGB-Index "Gute Arbeit 2015". Besonders erschreckend: nahezu die Hälfte der Befragten tat dies über eine Woche und mehr! | weiter
03.05.2016 | Nadine Gray
Symbolfoto: Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, drumherum verstreute Pillen
Sofern eine ärztliche Feststellung der Arbeitsunfähigkeit allein aus Gründen unterbleibt, die in den Verantwortungsbereich des Arztes oder der Krankenkasse fallen, darf sich das nicht zu Lasten des Versicherten auswirken. Dies geht aus einer Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen hervor. | weiter
| Marlen Holnick
Für seine Gesundheit greift der Patient immer tiefer in seine eigene Tasche. Unter der Rubrik "Krankenversicherung/Gesundheit" finden Sie Informationen was Ihnen von der Krankenversicherung bezahlt wird oder wo Sie zuzahlen müssen. | weiter
Ein Mann unterschreibt ein Papier.
Auf die Kapitalleistung aus der über den Arbeitgeber abgeschlossenen Lebensversicherung als auch auf die Sofortrente müssen freiwillig Versicherte Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen. Daran ändert sich auch nichts, wenn sie die Kapitalleistung aus einer durch den Arbeitgeber abgeschlossenen Direktversicherung unmittelbar in einer Sofortrentenversicherung anlegen. | weiter
19.04.2016 | Marlen Holnick
Symbolfoto: Ein Terminkalender mit dem Eintrag "Physio"
Es ist gesetzlich geregelt, innerhalb welcher Frist die Krankenkasse über einen Leistungsantrag des Versicherten zu entscheiden hat. | weiter
| Claudia Landgraf
Das Sozialgericht Koblenz hat entschieden, dass gesetzlich Krankenversicherte einen Anspruch auf Gebärdensprachkurse haben. | weiter
Ein Paar sitzt auf einer Parkbank.
Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig oder freiwillig versichert ist, zahlt monatlich Beiträge. Familienangehörige wie Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner können unter bestimmten Voraussetzungen beitragsfrei mitversichert werden. Das gilt auch für Rentner – sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind. | weiter
16.03.2016 | Ida Schneider
Symbolfoto: Ein großes Paragraphenzeichen
Wer ist der zuständige Kostenträger für medizinische Leistungen zur Rehabilitation bei Personen, die auf Dauer erwerbsgemindert und in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten? Diese Frage hatte das Bundessozialgericht zu entscheiden. | weiter
26.02.2016
Ein Arzt trägt eine blaue Mappe
Die Verordnung von medizinischer Rehabilitation wird in Zukunft deutlich einfacher. Das viel kritisierte zweistufige Antragsverfahren der gesetzlichen Krankenversicherung wird damit abgeschafft. Die Änderungen treten zum 1. April 2016 in Kraft. | weiter
25.02.2016
Weltkrebstag
Poster zum Weltkrebstag 2016 mit der Aufschrift: "Wir können. Ich kann. Zusammenarbeiten, inspirieren, lieben. Seien Sie dabei am 4. Februar."
Jeder fürchtet ihn, jeder Zweite erkrankt in seinem Leben an ihm: Krebserkrankungen sind nach Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich sterben in Rheinland-Pfalz etwa 18.000 an den Folgen von Krebs, so das Krebsregister Rheinland-Pfalz. Rund 33.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu daran. Die häufigste Krebsart bei Männern ist Prostatakrebs, bei Frauen Brustkrebs. | weiter
04.02.2016

Informationen zur Krankenkassen und Krankenversicherungen aus den letzten Jahren. | weiter

VdK-TV: Entlassungsmanagement - wie es nach dem Krankenhaus weitergeht

Wird man aus dem Krankenhaus entlassen, stellt sich oft die Frage, wie es Zuhause mit der Versorgung weitergehen soll. Dafür gibt es in Deutschland das sogenannte "Krankenhaus-Entlassungsmanagement": Damit sollen bisherige Versorgungslücken beim Übergang vom Krankenhaus nach Hause oder in die Kurzzeitpflege geschlossen werden.
Symbolfoto: Zwei junge Frauen bei der Beratungsstelle einer Krankenkasse.
© AOK-Mediendienst

Unser neues Schulungsprogramm für Schwerbehindertenvertreter liegt vor. Interessiert? Klicken Sie hier
VdK-Sozialforum

© Thorben Wengert/pixelio.de

Alles zu den aktuellen bei Sozialgerichten anhängigen Verfahren des Sozialverbands VdK Musterverfahren


Übernachten Sie in traumhafter Umgebung mit einer einmaliger Lage im Grünen südlich der Bundesstadt Bonn und einer atemberaubenden Aussicht auf den Rhein. Das VdK-"3 Sterne Superior" "Hotel Haus Oberwinter" liegt, ruhig und doch verkehrsgünstig, auf der Rheinhöhe zwischen Bonn und Koblenz. Das Hotel wurde mit dem Siegel "Barrierefreiheit geprüft" ausgezeichnet. Klicken Sie hier www.haus-oberwinter.de

VdK-TV: Der E-Rollator - eine schwäbische Erfindung

Kaum zu glauben: Den Rollator gibt es erst seit rund 25 Jahren! Er gehört mittlerweile ganz selbstverständlich zum Straßenbild, ist wie der Rollstuhl ein unverzichtbares Hilfsmittel geworden. Zwei junge Erfinder aus dem Schwäbischen haben nun sogar einen Rollator mit Elektromotor entwickelt.


Themenfoto: sechs gezeichnete Menschen unterhalten sich (Sprechblasen) warum der VdK wichtig ist
Warum gibt es den VdK? Was kann er für mich tun? Fragen, hier finden Sie die Antworten. | weiter
© VdK

Die Geschäftstellen der Kreisverbände befinden sich flächendeckend in Rheinland-Pfalz. Hier finden Sie eine Liste unserer
Kreisverbände

© imago/blickwinkel

Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz schult die Vertrauensleute der Schwerbehinderten.
Schulungstermine 2018

© Michael Finkenzeller

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz Schulungen für ehrenamtliche Richter. Die neuen Termine für die Sozialrichterschulung.

© Ringhotel Haus Oberwinter

Das VdK-Hotel "Haus Oberwinter" liegt in traumhafter Umgebung oberhalb von Oberwinter mit Blick auf den Rhein.
www.haus-oberwinter.de

Symbolfoto: Zwei junge Frauen bei der Beratungsstelle einer Krankenkasse.
© AOK-Mediendienst

Der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz bietet für seine Mitglieder Beratung in allen Angelegenheiten des Sozialrechts.