Kosten für Privatrezept

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten für die Verabreichung von Medikamenten durch einen Pflegedienst im Rahmen der Häuslichen Krankenpflege auch dann übernehmen, wenn das Medikament durch ein Privatrezept verordnet ist. Dies entschied das Bundessozialgericht mit Urteil vom 25. August 2009.

Geklagt hatte eine Frau aus Hessen, die sich von ihrem Hausarzt privat verordnete Präparate durch einen Pflegedienst spritzen ließ. Die Krankenkasse weigerte sich die Kosten der Verabreichung durch den Pflegedienst zu übernehmen, da das Medikament nicht im Leistungskatalog der Kasse stehe.

Die obersten Sozialrichter schlossen sich dieser Auffassung nicht an und entschieden, dass bei einem Patient mit Anspruch auf Häusliche Krankenpflege die Verabreichung privat verordneter Medikamente mit einschließt. Die Behandlung muss medizinisch notwendig, zweckmäßig und ausreichend sein. In diesem Fall war dies gegeben.

Aktenzeichen: B 3 KR 25/08 R

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