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28.04.2016 Tagesausflug in die Pfalz
des Sozialverbandes VdK OV Wolfschlugen-Groetzingen


Pfalz

© GWdM

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Reisebericht Tagesausflug Pfalz (Melchiger – Reisen) 28.04.2016

Das Wetter der letzten Tage erinnerte eher an Winter als an den bevorstehenden Mai. Die Vorhersage liess zwar einen Lichtblick zu, aber morgens es war es kalt – einige Schneeflocken liessen sich blicken. An unserem Ausflug hat man sich mal wieder auf alles einstellen müssen. Auf noch trockener Strasse sammelte „unser“ 4* Reisebus, um 6:45 in Groetzingen ; um 7°° in Wolfschlugen, uns 42 Reiseteilnehmer ein.
Auf der Autobahn A8 Richtung Karlsruhe fing es nicht nur an zu regnen, sondern auch der Verkehrsstau. Zum einen der tgl. Berufsverkehr, dazu die rollenden Warenlager/ Brummis. Die Zeit wurde uns jedoch nicht zu lang, da sie unser „Bus – Kapitän“ Jürgen Melchinger immer wieder nutzte, um uns mit interessanten Informationen über Gegenden / Land und Leute / Anekdoten zu versorgen. An Karlsruhe vorbei, kurz vor Wörth, überquerten wir den Rhein und wechselten somit vom „Ländle“ nach Rheinland Pfalz. Das Wetter hielt sich nun an die Vorhersage, wurde zwar nur etwas wärmer, aber hörte auf zu regnen. Nach einem Stück auf der B10 konnte man schon immer mehr Weinberge (eigentlich Weinfelder) erblicken. Wir rollten an der deutsch – französischen Grenze / Elsas dahin. Wie gut die Nachbarschaft der Winzer auf beiden Seiten, der offiziellen Grenze, funktioniert, wurde uns im Bus erklärt.
In dem Weindorf >Schweigen-Rechtenbach< beginnt der südliche Teil der „Deutschen Weinstrasse“. Hier am grossen „Weintor“ legten wir nach ca. 2,5 Std. Reise einen Stopp ein. Nicht nur frische Brezeln und Kaffee wurden angeboten, auch eine Reihe anderer Getränke. Einige von uns nutzten die Gelegenheit sich die Beine zu vertreten, um in den Ort zu gehen, in Vinotheken Wein testen / evtl. besorgen. Der Ort mit seinen guten Weinen wurde schon im 9. Jahrhundert v. -Karl dem Grossen- benannt. In dieser Region werden hauptsächlich Weissweine an- und ausgebaut – begünstigt durch den besonderen Boden und Buntsandstein.
Die Fahrt auf der -Alten Weinstrasse- führte uns durch größere wie kleinere Orte, Die Strassendörfer sind typisch für diese Gegend. Romantische alte Anwesen sind Haus an Haus gebaut mit einem Hof verbunden, auf dem sich die Familienleben abspielen. Abenteuerlich und auch bewundernswert wie sich unser Bus durch die engen Dorf- Durchfahrten zwängte. Von / an unserer Route auf der Weinstrasse durch Kandel – Schweigen – Bad Bergzabern – Klingenmünster - Hainfeld – Maikommer – Neustadt – Bad Dürkheim waren immer wieder alte Burgen / Schlösser zu sehen. Die Berge, der Rand des Pfälzer-Waldes, schienen ideale Standorte zu sein, um grosse Teile der Rheinebene zu überblicken.
In Bad Dürkheim Kur- und Kreisstadt mit ca. 19.000 Einwohnern, die am Ostrand des Pfälzerwaldes (ca. 30Km östl v. Kaiserslautern / 20Km westl. v. Ludwigshafen) liegt, legten wir unsere Mittagpause ein. In dem weithin sichtbaren „Grössten Weinfass der Welt“ (1.700 000 Ltr.) –einem rustikalen Lokal- wurden wir bereits erwartet, da wir unsere Essensauswahl bereits heute Morgen im Bus getroffen u. tel. durchgegeben hatten. Wer mochte spazierte nach dem Essen durch die Stadt, zur Saline oder guckte sich anderweitig um. Bei Bad Dürkheim steht die Ruine der Hardenburg aus dem 13.Jrhd. Sie wurde im 16. Jrhd. zur Festung ausgebaut.
Frisch war es noch immer, doch die Sonne eroberte sich mehr und mehr ihren Platz. Pünktlich zu vereinbartem Abfahrtstermin trafen wir uns wieder beim Bus, um unser nächstes Ziel anzusteuern. Nach einem kleinen Stück Autobahn und Bundesstrasse erreichten wir einen grossen Parkplatz in der Domstadt
Speyer hat rund 50.000 Bewohner, ist nicht nur eine kreisfreie-, sondern auch eine der ältesten Städte Deutschlands. Sie stammt aus der Römerzeit ; schon im 4. Jrhd. ist das Vorhandensein des ersten Bischhofs belegt. Der Baubeginn des >Domes zu Speyer< war im Jahr 1030 durch Konrad II. In Speyer wurden etliche -Reichstage- abgehalten. Jeder hatte die Auswahl ob er sich für Dom / Altstadt / Kaffeetrinken / Technikmuseum / Rheinauen interessiert. Natürlich ist es auch schön mal in anderen Städten bzw. anderen Läden stöbern zu können um den einen oder anderen Fund zu ergattern.
Ja, gegen 17 Uhr trudelten wir am Bus ein, um uns auf die Rückreise zu machen. Wieder auf unseren Plätzen wurde fest erzählt wer was erlebt oder gesehen hat und und und . Auch wegen der Wetterbesserung waren die meisten von uns „gut drauf“ – einige schliefen um ihr Erlebtes zu „verdauen“. Noch in Speyer, fuhren wir an Flugzeugen, Maschinen, Lokomotiven –dem Technikmuseum- vorbei, das aber ist einen eigenen Besuch wert.
Auf unserer Rückfahrt über die Autobahn an Hockenheim – Walldorf , Sinsheim, Heilbronn nach Wolfschlugen Grötzingen N.- Tailfingen, begegneten wir wiedermal leidigem Stau – Gott sei Dank in der Gegenrichtung

Es war wieder ein gelungener Tagesausflug an dem sich das Wetter geändert hat zum Glück in die richtige Richtung

(G-W. dM)

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